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70:58 gegen Bamberg: ALBA gewinnt Bundesliga-Klassiker

Verteidigung
Kein Durchkommen: Anton Gavel (M) wird gleich bon zwei Berlinern in die Mangel genommen. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - ALBA Berlin hat in der Basketball-Bundesliga den Klassiker gegen Meister Brose Baskets Bamberg gewonnen. Der Pokalsieger setzte sich vor allem dank einer starken Abwehrleistung mit 70:58 durch.


Für den Tabellenzweiten war es die vierte Saisonniederlage, das Playoff-Ticket konnten sich die Oberfranken noch nicht vorzeitig sichern. Bester Werfer bei ALBA war David Logan mit 14 Punkten, bei Bamberg Rakim Sanders mit 19 Zählern.

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Bayern München tritt an diesem Sonntag (17.00 Uhr) bei den Skyliners Frankfurt an, nachdem der Spitzenreiter am Donnerstag in der Euroleague-Zwischenrunde das Starensemble von Real Madrid überraschend mit 85:83 geschlagen hatte.

Die Berliner strotzten nach dem Viertelfinal-Einzug im Eurocup vor Selbstvertrauen und nahmen Revanche für die Hinspiel-Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic hielt vom 19:12 an ihren Gegner auf Distanz; Bamberg gelangen in den ersten drei Vierteln nur 39 Punkte. Erst drei Minuten vor Schluss geriet ALBA kurz ins Schwimmen, als Bamberg auf 53:60 verkürzte. Aber am Ende stand der siebte Heimsieg der Berliner in Folge gegen den großen Rivalen. In zwei Wochen gibt es im Pokal-Halbfinale eine Neuauflage des Duells.

Einen Schritt in Richtung Playoff-Plätze machte am 26. Spieltag der Mitteldeutsche BC mit dem überraschenden 99:87 gegen die EWE Baskets Oldenburg. Angelo Caloiaro mit 25 und Adonte Parker mit 23 Punkten glänzten bei den «Wölfen», Rickey Paulding und Julius Jenkins (beide 22) bei den Oldenburgern. Phoenix Hagen gewann nach einem Hänger im zweiten Viertel das spannende Nordrhein-Westfalen-Derby gegen die Telekom Baskets Bonn mit 82:77. Mark Dorris (22 Zähler) ragte bei Hagen heraus, Tony Gaffney (24) bei den Gästen.

Die Phantoms Braunschweig kassierten ein 55:75 bei den Würzburg Baskets und damit die dritte Niederlage in einer Serie von drei Auswärtsspielen. Ohne ihren Kamerun-Star Harding Nana (Sprunggelenksverletzung) standen die Gäste auf verlorenem Posten. Jason Boon mit 14 Punkten war Würzburgs erfolgreichster Werfer.

Nach der neunten Niederlage in Folge wird die Luft für den SC Rasta Vechta immer dünner: Der Aufsteiger unterlag bei ratiopharm Ulm mit 67:86. Die Schwaben hatten in Philipp Schwethelm (15), Daniel Theis, Per Günther (beide 14) und Matt Howard (13) ihre besten Punktesammler. Auch die Tigers Tübingen erlitten im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Rückschlag mit dem 69:74 gegen medi Bayreuth. In den letzten zwölf Spielen setzte es nun elf Niederlagen für das Team von Trainer Igor Perovic.

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