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460 Blutspender und 444 Konserven

Berchtesgaden - Mit 460 Besuchern konnte das Rote Kreuz am 2. und 3. August einen großen Andrang bei den Blutspendeterminen in Berchtesgaden verzeichnen, darunter auch 41 Erstspender. Das Blutspendeteam des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte 444 verwertbare Konserven gewinnen. Nur 16 Spender mussten aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen werden.

»Wir sind mit dem guten Ergebnis zufrieden«, freut sich Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden, der seit Jahrzehnten die Blutspendetermine organisiert. Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Blutspende ist daher ein aktiver Beitrag zur Lebensrettung. Wie bereits bei vielen Spendeterminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung.

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Seit 59 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspendeaktion durch. Als sich am selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Locksteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst. ml