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Foto: Pixabay/Symbolbild

419 junge Leute starten Ausbildung im Handwerk

419 Auszubildende starten heute in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land mit einer Ausbildung im Handwerk. 2021 wurden von der Handwerkskammer zum gleichen Zeitpunkt 430 neue Ausbildungsverträge registriert. Das Handwerk in der Region bleibt ein starker Ausbilder: Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Auszubildenden, die einen Handwerksberuf erlernen, bei 36 Prozent, teilte die Handwerkskammer für München und Oberbayern mit.


»Nach zwei Jahren mit Corona-Einschränkungen konnten wir endlich wieder auf Ausbildungsmessen und bei Schulbesuchen Kontakt mit den jungen Leuten aufnehmen. Wir brauchen solche Maßnahmen zur Berufsorientierung und Praktika, um Schulabgängerinnen und -abgänger von denKarrierechancen in den rund 130 Ausbildungsberufen zu überzeugen«, sagt Kreishandwerksmeister Gerhard Kotter und fügt hinzu: »Ich wünsche allen neuen Auszubildenden einen guten Start ins Berufsleben.« Der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Franz Xaver Peteranderl, betont: »Das Handwerk spielt bei der Klimawende und vielen weiteren Herausforderungen eine Schlüsselrolle. Deswegen ist jeder unterschriebene Ausbildungsvertrag ein Stück gemeinsame Zukunftssicherung für unser Land.« Angesichts unruhiger Zeiten für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt empfiehlt der Kammerpräsident, bei der Berufswahl auf Nummer sicher zu gehen: »Mit einem Ausbildungsvertrag im regionalen Handwerk sichern sich junge Leute im Regelfall eine langfristige Beschäftigung.«

Die meisten Ausbildungsverträge im Handwerk wurden in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land in diesem Jahr bislang in den Berufen Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Elektroniker/in und Mauerer/in geschlossen.

Kotter und Peteranderl verweisen darauf, dass das Ausbildungsjahr zwar am heutigen Donnerstag beginnt, Lehrverträge aber auch noch später unterschrieben werden können. »Junge Leute können bei uns jederzeit in den Beruf einsteigen. Mit einer abgeschlossenen Lehre und anschließender Weiterbildung können sich Handwerkerinnen und Handwerker selbstständig machen oder einen der rund 8000 Betriebe übernehmen, die in den nächsten Jahren Nachfolger suchen«, so Franz Xaver Peteranderl.

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