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200 000 Euro für Niedlinger Brunnen

Traunreut. Nach der Ausweisung des Trinkwasserschutzgebietes im November 2010 und des erfolgreichen Pumpversuches im Frühjahr 2011 werden jetzt in Niedling ein neues Brunnenhaus sowie eine Anbindung an die Steigleitung von Traunwalchen zum Hochbehälter Frühling gebaut. Der Niedlinger Brunnen ist als zweites Standbein der Traunreuter Wasserversorgung gedacht.

In der Sitzung des Werkausschusses wurden die Aufträge für die beiden separaten Maßnahmen vergeben. Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus, die Baumeisterarbeiten für das Brunnenhaus samt Außenanlagen an die Firma Swietelsky zu vergeben. Die Traunsteiner Firma hatte als einzige von sechs Firmen zum Submissionstermin ein Angebot abgegeben. Der Preis mit rund 113 000 Euro, der mit drei Prozent über der Kostenberechnung liegt, sei im Hinblick auf das derzeit wirtschaftliche Preisniveau nach Auffassung der Stadtwerke als angemessen zu betrachten.

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Den Zuschlag für den Bau der 330 Meter langen Verbindungsleitung, erhält die Firma Alfons Danner aus Frühling. Die Firma hatte unter sechs Angeboten das wirtschaftlich günstigste Angebot mit rund 93 000 Euro eingereicht. Auch hier liegt der Preis drei Prozent über der Kostenberechnung. Der Zweitbieter hätte 123 000 Euro verlangt. Wie es hieß, ist für beide Maßnahmen im Wirtschaftsplan ausreichend Geld eingeplant.

Auf Anregung von Günther Dzial (SPD), stellte Bürgermeister Franz Parzinger in Aussicht, eine Besichtigung der Brunnengalerie zu organisieren. Im Keller des Brunnenhäuschens, das ein Satteldach bekommen soll, werden die Rohrleitungen und der Druckausgleichsbehälter für eine spätere UV-Anlage installiert. Die elektrischen Anlagen befinden sich im Erdgeschoß. Der elektrische Strom für den Pumpbetrieb wird über ein von Niedling kommendes, neu zu verlegendes Kabel geleitet. ga