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Die Auer Dorfgemeinschaft betreibt die Bar und hat viel Spaß dabei.
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Viele Betriebe feierten zum Festauftakt im Oberauer Festzelt mit ihren Angestellten. Viele weitere Fotos gibt es unter www.berchtesgadener-anzeiger.de. (Fotos: Bernhard Stanggassinger)
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Ob Boarischer, Polka oder Walzer: Die Tanzfläche war dauerhaft gut belegt.

100-jähriges Gründungsfest des Weihnachtsschützenvereins: Gelungener Start ins Festwochenende auf der Au

Berchtesgaden – Das große Fest zum 100-jährigen Bestehen der Auer Weihnachtsschützen hat am Donnerstagnachmittag in der Oberau begonnen. Ausgelassene Feierstimmung herrschte beim Bieranstich mit anschließendem »Tag der Betriebe und guten Nachbarschaft« im Festzelt.

Josef Wenig hatte mit seiner Frau Eva im Vorfeld die Tischreservierungen geleitet. Viele Firmen haben mit ihren Angestellten reserviert und somit hatten es nicht angemeldete Besucher schwer, noch einen Sitzplatz zu bekommen. Mit viel Engagement war das Festzelt dekoriert worden. In einer Bar wurde ein Schlittenböller zur Dekoration aufgestellt und in der Weinbar war die Aufschrift »Es kehrt vie mehr gschmust« auf einem Stück Holz zu lesen.

Frauen und Freundinnen der Weihnachtsschützen sowie die gesamte Auer Dorfgemeinschaft sind an den vier Festtage hoch motiviert; gemeinsam helfen alle mit. Den musikalischen Festauftakt bestritten die »Drogzapfn Buam«. Es gab Grußworte vom 1. Vorstand der Auer Weihnachtsschützen, Wasti Wendl, und im Anschluss zapfte er unter der Assistenz von Werner Bauer vom Hofbräuhaus Berchtesgaden und im Beisein von 2. Vorstand Christian Aschauer ein 30-Liter-Holzfass an.

Die Stimmung im Festzelt nahm schnell Fahrt auf und einige standen bereits auf den Tischen. Festwirt Franz Hell hatte volle Arbeit zu leisten, um alle Gäste mit Speis und Trank zu versorgen. Nach dreistündiger Spielzeit der »Drogzapfn Buam« übernahm die »Tegernseer Tanzlmusi.« Die Gruppe hatte leichtes Spiel, die Feierlaune fortzuführen, und die Tanzfläche war von da an unentwegt brechend voll. Die Besucher waren sich einig: So kann es bis Sonntag weitergehen.

Bernhard Stanggassinger