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Sportler streiten mit dem Präsidenten

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Sportler
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Diese Sportler protestieren dagegen, dass Menschen etwa wegen ihrer Hautfarbe benachteiligt werden. Foto: Matt York/AP/dpa Foto: dpa

Im Land USA herrscht gerade bei vielen Sportlern schlechte Stimmung. Sie finden, dass in Amerika nicht alle Menschen die gleichen Chancen haben. Außerdem protestieren sie dagegen, dass Menschen mit dunklerer Haut benachteiligt werden.


Wenn vor einem Spiel die amerikanische Nationalhymne gespielt wird, bleiben sie sitzen oder knien sich hin. Normalerweise stehen alle auf, wenn das Lied läuft. Mit ihrem Protest wollen die Sportler den Zuschauern zeigen: Wir sind nicht einverstanden, wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe benachteiligt werden.

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Vor einiger Zeit hatten Stars im American Football mit dem Protest angefangen. Das ist die beliebteste Sportart in den USA. Seit ein paar Tagen ist das Ganze wieder ein großes Thema. Der amerikanische Präsident Donald Trump findet die Aktion nämlich gar nicht gut. Er findet: Wer bei der Nationalhymne sitzen bleibt, sollte gefeuert werden. Teilweise beschimpfte er die Sportler sogar.

Das kam gar nicht gut an. Nach der Beschimpfung machten noch viel mehr Sportler mit. In der Profi-Liga im American Football blieben am Wochenende knapp 200 Sportler bei der Hymne sitzen. Nun sagten auch viele Basketballer, der Präsident habe unrecht. Ein berühmter früherer Basketballer sagte: Sportler dürften darauf hinweisen, wenn etwas nicht in Ordnung sei.