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Schießen nach Gehör

Für die deutschen Athleten läuft es in Pyeongchang richtig gut. In der südkoreanischen Stadt werden gerade die Paralympics ausgetragen. Das sind große Wettbewerbe für Menschen mit Behinderung.

Clara Klug
Beim Biathlon hat die sehbehinderte Clara Klug Bronze geholt. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Am Dienstag gewannen die deutschen Sportler gleich mehrere Medaillen. Andrea Eskau kam beim Biathlon als Erste ins Ziel und holte Gold. Es war bereits ihre zweite Medaille bei diesen Winterspielen.

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Über eine Bronze-Medaille freute sich die Biathletin Clara Klug. Die Sportlerin ist sehbehindert und kann fast nichts sehen. Damit sie auf der Strecke in die richtige Richtung läuft, begleitet sie ein Skifahrer.

Am Schießstand verlässt sich Clara Klug auf ihr Gehör. Ihr Gewehr und die Zielscheibe sind per Kabel miteinander verbunden. «Beim Zielen höre ich unterschiedliche Töne durch meine Kopfhörer», erklärte Clara Klug nach dem Rennen. «Je weiter ich in die Mitte ziele, desto höher wird der Ton.»

Nach dem Rennen konnte Clara Klug ihr Glück kaum fassen. «Ich glaube, ich habe im Ziel 100 Mal gefragt, ob ich jetzt wirklich eine Medaille gewonnen habe», erzählte die 23-Jährige und verriet: «Heute Abend wird gefeiert und ein Stück Schokolade gegessen.»

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