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Keine Hilfe vom Videobeweis

Wären wir mal in der Bundesliga! Das dachten sich die Fußballer von Borussia Dortmund vielleicht. Doch am Mittwochabend standen sie nicht in der deutschen Liga auf dem Platz, sondern in der Champions League (gesprochen: tschämpiens liig). Das ist ein Wettbewerb für die besten Vereine Europas.

Pierre-Emerick Aubameyang im Angriff
Ein Tor von Pierre-Emerick Aubameyang zählte am Mittwoch nicht. Foto: Bernd Thissen/dpa Foto: dpanitf3

Der Dortmunder Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang hatte gerade ein Tor geschossen. Es wäre der Ausgleich zum 2:2 gewesen. Doch der Schiedsrichter entschied: Der Treffer zählt nicht. Abseits! Diese Regel hat meist damit zu tun, auf welcher Höhe ein Spieler in der gegnerischen Hälfte steht, wenn ein Ball zum ihm gepasst wird.

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Doch dieses Mal stellte sich heraus. Die Entscheidung war falsch, das Tor hätte zählen müssen. In der Bundesliga gibt es für solche Momente in dieser Saison eine neue Technik, den Videobeweis. In einem Extra-Raum guckt sich ein Fachmann entscheidende Momente noch mal in der Zeitlupe an. Lag der Schiedsrichter falsch, bekommt er einen Hinweis, und kann die Entscheidung zurücknehmen.

In der Champions League wird diese Technik nicht eingesetzt. Das Tor von Pierre-Emerick Aubameyang zählte also nicht. Am Ende verlor Borussia Dortmund mit 1:3. Dortmunds Abwehrspieler Ömer Toprak sagte: «Der Videobeweis hätte uns wahrscheinlich geholfen.»