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Durch die Wüste um die Wette fahren

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Mit dem Motorrad durch die Wüste
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Von diesem Motorrad bei der Rallye Dakar ist nicht mehr viel zu sehen. Foto: Ricardo Mazalan/AP/dpa Foto: dpa

Das Motorrad ist kaum zu sehen. Überall wirbelt Sand durch die Luft. Eigentlich kein Ort, um eine Spazierfahrt zu machen. In Südamerika fahren aber gerade wirklich Hunderte Rennfahrer durch die Wüste. Am Wochenende ging im Land Peru die Rallye Dakar los.


Sie gilt als die härteste Wettfahrt der Welt. Nicht nur Motorradfahrer machen bei dem Rennen mit. Manche Fahrer starten mit Autos und Quads. Das sind kleinere Fahrzeuge mit vier Reifen. Sogar Lastwagen fahren mit.

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Die Strecke ist jedes Jahr ein bisschen anders. Dieses Jahr rasen die Rennfahrer zwei Wochen lang durch drei Länder: Peru, Bolivien und Argentinien. Teilweise führt die Strecke durch die Wüste, teilweise geht es hoch in die Berge.

Mit einem kleinen Auto hätte man bei so einer Strecke natürlich keine Chance. Selbst ein normaler Geländewagen reicht nicht aus. «So ein Auto hält wahrscheinlich keine 20 Minuten durch», sagt Daniel Schröder. Er hat schon mehrere Male bei der Rallye Dakar mitgemacht.

Die Rennwagen bei der Rallye Dakar haben dicke Reifen und sind besonders gut gefedert. Auch der Boden ist extra geschützt. «Das Wichtigste an so einem Auto ist die Sicherheit», sagt der Fachmann.

Fahrer und Beifahrer sitzen zum Beispiel in einer Art Käfig. «Wenn man einen größeren Unfall hat, kann es wirklich sein, dass sämtliche Räder abfallen», erklärt Daniel Schröder. Selbst wenn sich das Auto überschlägt, sollen die Leute im Auto möglichst gut geschützt sein.

Ungefährlich ist die Rallye Dakar aber nicht. Manchmal werden Fahrer bei Unfällen verletzt. Es sind sogar schon Menschen ums Leben gekommen. Daniel Schröder kam immer heil nach Hause. In diesem Jahr ist er zwar nicht dabei. Er kann sich aber gut vorstellen, irgendwann noch mal anzutreten.