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Zweimalige Führung nicht ins Ziel gebracht

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Stephan Schmidhuber (am Ball) sorgte für die neuerliche Führung des SVK beim Gastspiel in Freising. Am Ende sprang jedoch nur ein 3:3-Unentschieden heraus. (Foto: Butzhammer)

Binnen einer Woche hat Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring die zweite heikle Auswärtsmission im Münchner Norden hinter sich gebracht. Beim SC Eintracht Freising gab es ein 3:3-Unentschieden. Dabei brachten die Fußballer von der Tiroler Ache eine zweimalige Führung gegen die gewohnt robusten Gastgeber nicht ins Ziel.


Vor der mageren Kulisse von 150 Zuschauern begann die Partie für die »Anschöringer« nach Plan. Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, da zog Manuel Omelanowsky in den Sechzehner ein, ehe Freisings Kapitän Michael Schmid ein wenig zu forsch zu Werke ging und den SVK-Akteur zu Fall brachte – Elfmeter. Sebastian Leitmeier legte sich den Ball zurecht und ließ Jan Kapitz im Freisinger Gehäuse keine Chance. Die 1:0-Führung für die Gelb-Schwarzen.

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Die Platzherren zeigten sich engagiert, waren aber bis dahin weitgehend abgemeldet von einer erneut sehr stabil gegen den Ball arbeitenden SVK-Mannschaft, die nach rund 20 Minuten sogar nachlegte: Spielertrainer Patrick Mölzl stellte sein Können bei einem Freistoß aus rund 25 Meter unter Beweis. Er zirkelte den Ball mit Zug über die Mauer und versenkte das Leder zum 2:0 in die Freisinger Maschen.

Und weiter ging die Partie im Sinne der Gäste, die erst rund zehn Minuten vor dem Pausenpfiff das erste Mal ins Wanken gerieten, als der Torschützenkönig der Vorsaison, Benjamin Held, entwischte und den Ball über SVK-Torhüter Dennis Kracker, aber auch dessen Gehäuse setzte. Im Gegenzug wurde Co-Trainer Stephan Schmidhuber schön freigespielt und steuerte aus bester Position auf den Kasten der Gastgeber zu, bei seinem Abschluss hatte diesmal aber Jan Kapitz die Hände im Spiel und vereitelte die Riesenchance, mit der der SVK die Partie wohl entschieden hätte.

Anstelle des 3:0 kam Freising zum relativ überraschenden Anschlusstreffer durch Manuel Haupt. Das war auch das Halbzeitergebnis.

Vier Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als die Platzherren zum Ausgleich kamen. Patrick Mölzl war schwer verärgert über das Verhalten seiner Vorderleute: »Da haben wir gepennt und individuelle Fehler gemacht«, so der Mittelfeldmann, der zusehen musste, wie ein lang geschlagener Eckball quer geköpft wurde und Christian Haas am Ende als Nutznießer bereit stand (49).

Abermals nur vier Minuten später schlugen die »Anschöringer« zurück und brachten sich erneut in Führung. Diesmal machte es Schmidhuber besser und traf zum 3:2 aus Kirchanschöringer Sicht.

Das sollte doch nun reichen, dachten sich die mitgereisten SVK-Anhänger, doch sie sollten sich leider täuschen, denn wieder war es ein ruhender Ball, der durch die unfreiwillige Unterstützung der Gäste seinen Weg ins Tor fand. Benjamin Held brachte einen fulminanten Freistoß aus rund 30 Meter im Gehäuse von Dennis Kracker unter.

In den Schlussminuten bot sich dann ein offener Schlagabtausch, wobei die jeweiligen Torjäger Sebastian Leitmeier und Benjamin Held ihre Farben zum Sieg hätten schießen können: Leitmeier kam nach einer Flanke am »Fünfer« zum Abschluss, sein Volleyschuss rauschte aber Zentimeter über das Tor, während Helds Flachschuss ans Aluminium klatschte. So blieb es beim 3:3-Unentschieden. bts