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Zweimal knapp am Podest vorbei

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Die Fridolfingerin Nicole Köberle kam in der Klasse S-3-Junioren bei den Rennen in Greinbach zweimal unter die besten Zehn. (Foto: www.supermotogirls.de)

Während der Inzeller Supermoto-Pilot Peter Mayerbüchler bei der zweiten Station der Österreichischen Staatsmeisterschaft, die im Rahmen des Grenzland-Cups ausgetragen wird, in Greinbach zweimal das Podest in der Klasse S 1 Prestige knapp verpasst hat, geht die Erfolgsserie für den Oberteisendorfer Thomas Hiebl weiter: Er gewann – wie schon zum Auftakt der Serie – beide Rennen der S-3-Junioren.


Einen Doppelerfolg feierte auch der Oberösterreicher Rudolf Bauer, der beide Rennen in der »Königsklasse« S 1 Prestige gewann und sich damit auch den Sieg in der Gesamtwertung sicherte. Überhaupt gab es in beiden Rennen – und damit auch in der Gesamtwertung – auf den vorderen fünf Plätzen keine Veränderungen: Rudolf Bauer siegte vor dem Oberösterreicher Bernhard Hitzenberger, das Podium komplettierte zweimal der Tscheche Erik Provaznik. Hinter Peter Mayerbüchler kam mit Kevin Maurer ein weiterer Österreicher ins Ziel. »Ganz zufrieden bin ich nicht«, erklärte Peter Mayerbüchler. »Die Rennen waren durchwachsen, ich hatte zweimal keinen tollen Start.« Im ersten Rennen kamen dann auch noch technische Probleme dazu. »Mit Glück bin ich noch ins Ziel gekommen«, sagt der 24-Jährige, der seinen 4. Platz mit einem undichten Kühler verteidigen musste.

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Bis zum zweiten Rennen war der Kühler zwar repariert, trotzdem war auf dem Asphalt für Peter Mayerbüchler nicht mehr drin. »Ich habe von Anfang an gewusst, dass das nicht meine Strecke ist«, erklärt er. Eigentlich liege seine Stärke im Offroad-Teil. »Aber mit Asphalt komme ich immer besser zurecht.«

Kevin Zahorak (AMC Freilassing) wurde im ersten und zweiten Rennen Siebter, sein Teamkollege Ludwig Eschlberger zunächst Neunter, rutschte dann auf den 10. Rang. Für Kevin Zahorak bedeutete das Platz sechs in der Gesamtwertung, für Ludwig Eschlberger Rang zehn.

In der Klasse S-3-Junioren hat Thomas Hiebl mit zwei 1. Plätzen und dem Gesamtsieg seine Erfolgsserie fortgesetzt. Maria Eschlberger (AMC Freilassing) belegte die Ränge sechs und sieben und damit Gesamtplatz sechs.

Die Fridolfingerin Nicole Köberle schaffte es zweimal in die Top Zehn: Im ersten Rennen mit dem 10. Platz, im zweiten Rennen verbesserte sie sich auf Rang acht, was am Ende die 9. Position in der Gesamtwertung bedeutete. »Die Strecke lag mir anfangs überhaupt nicht, da ich keine schnelle Linie auf dem sehr kurvigen und engen Kurs finden konnte«, berichtet die 19-Jährige. »Das bestätigte sich auch wieder im Zeittraining.« So musste sie von Platz 13 ins Rennen gehen – und legte dabei gleich stark los: Nach dem Start holte Nicole Köberle bis nach der ersten Kurve die Hälfte der anderen Fahrer ein.

»Durch das extrem heiße Wetter waren die 15 Minuten Rennzeit sehr anstrengend«, sagt die Fridolfingerin. »Trotzdem konnte ich bis zum Schluss meine Position halten und sogar noch einen Gegner überholen. Ähnlich verlief es im zweiten Rennen: Nach einem guten Start war ich schon im Mittelfeld und fuhr so auch konstant bis zum Ende ins Ziel.«

Die nächsten Rennen des Grenzland-Cups werden an diesem Wochenende im tschechischen Cheb ausgetragen – neben der Österreichischen Staatsmeisterschaft zählen sie auch zur Tschechischen Meisterschaft.

Für Peter Mayerbüchler ist das Ziel klar: »Ich will unbedingt gewinnen«, sagt der Inzeller. »Auf Cheb freue ich mich schon richtig, die Strecke liegt mir echt gut.« Deshalb will der 24-Jährige dort wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. Momentan liegt er mit 79 Zählern auf Rang drei, auf den Erstplatzierten Bernhard Hitzenberger fehlen dem Inzeller nur acht Punkte. Zweiter der Meisterschaftswertung ist Erik Provaznik mit 80 Zählern. jom

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