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Zweimal Gold und einmal Silber

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Medaillenregen für die drei aus der Region angetretenen weiblichen Judoka bei der Bayerischen U-21-Meisterschaft in Bamberg: Elisabeth Speckbacher (FC Kirchweidach, 52 kg) und Laura Wirth (TuS Töging, 63 kg) holten jeweils Gold, Christina Schneider (TuS Traunreut, 78 kg) glänzte nach ihrem zweiten Platz in Abensberg erneut mit Silber und setzt damit ihr erfolgreiches Comeback nach zweijähriger Verletzungspause fort.


In ihrer ersten Begegnung traf Schneider auf Jessica Weininger vom TSV Grafenau, der sie bei der Südbayerischen Meisterschaft noch klar unterlegen war. Auch diesmal musste sie sich der Niederbayerin kurz vor Schluss geschlagen geben. In der zweiten Runde traf die TuS-Sportlerin auf die Nordbayerische Meisterin Anna-Maria Bock vom TSV Falkenstein. Gleich zu Beginn des Kampfes konnte Schneider einen Yuko (kleine Wertung) erzielen, um dann kurz darauf mit einem tiefen Schulterwurf, einem Seoi-nage, den Kampf vorzeitig zu beenden.

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In ihrer dritten Begegnung stand sie Samira Rohn vom TSV Rothenburg gegenüber. Christina Schneider dominierte die Begegnung und führte bereits mit Yuko und Wazaari, als sie kurz vor Kampfende unnötigerweise nochmals einen tiefen Seoi-nage ansetzte. Ihre Gegnerin übernahm die Technik und konnte die Traunreuterin mit einem Festhalter besiegen. Aufgrund der besseren Unterbewertung im Pool sicherte sich Schneider dennoch Silber und qualifizierte sich für die Süddeutsche Meisterschaft.

Elisabeth Speckbacher, Fünfte der Deutschen Meisterschaft, konnte sich wie erwartet durchsetzen. Die quirlige Judoka holte souverän Gold. Auch Laura Wirth vom TuS Töging durfte sich über die Goldmedaille freuen. Drei klare Siege reichten ihr erneut zum Titelgewinn.

Bei der Süddeutschen Meisterschaft kommende Woche in Großhadern hofft das Trio, Fahrkarten für die Deutsche Meisterschaft lösten zu können. awi