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Zweimal 1860 Rosenheim und drei Überraschungen

Mit zwei Favoritensiegen, aber auch drei Überraschungen sind die Inn/Salzach-Kreismeisterschaften im Hallenfußball über die Bühne gegangen. Zwei Titel heimste der TSV 1860 Rosenheim ein, dazu gab es die nicht unbedingt zu erwartenden Erfolge für den FC Mühldorf, den SBC Traunstein und den TSV Bad Endorf.

Die C-Junioren des SBC Traunstein feierten den Sieg bei der Kreismeisterschaft. Unser Bild zeigt in der hinteren Reihe von links: Josef Schwarz (Co-Trainer), Samuel Schwarz, Mehmet Erdogan, Manuel Freutsmiedl, Philipp Ribel, Moritz Kaiser sowie Hubert Heigermoser (Trainer). Und in der vorderen Reihe von links: Andreas Hundseder, Matthias Zeilinger, Patrick Herzog, Pascal Fonteyn sowie Peter Gnandt.

Die Sechziger gewannen bei den A- und E-Junioren. Bei den B-Junioren behielt Mühldorf die Oberhand, die C-Junioren-Konkurrenz gewann Traunstein und die D-Junioren-Endrunde entschied Bad Endorf für sich. Diese Mannschaften und die Vizemeister des Kreises – der SB/DJK Rosenheim (A-Junioren), TSV 1860 Rosenheim (B- und C-Junioren), SV Wacker Burghausen (D-Junioren) und SC Anger (E-Junioren) – vertreten den Kreis Inn/Salzach dann auch bei den weiterführenden Turnieren um die Oberbayerische Meisterschaft. Ganz ohne Titel blieb diesmal überraschend der Nachwuchs des SV Wacker Burghausen.

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Bei den A-Junioren war das drittletzte Gruppenspiel quasi das Endspiel um den Meistertitel: Beide Rosenheimer Mannschaften waren bis dahin mit vier Siegen durchs Turnier marschiert, wobei der SBR sogar ohne Gegentreffer blieb. Dann aber setzte sich die Klasse der zwei Ligen höher spielenden Sechziger durch: Sie gewannen das Stadtduell mit 5:1 und sicherten sich damit mit blütenweißer Weste den Turniersieg.

Dem SBC Traunstein blieb mit lediglich zwei Punkten aus fünf Spielen nur der sechste und letzte Platz.

Erst im letzten Spiel fiel die Entscheidung im Turnier der B-Junioren: Der FC Mühldorf durfte nicht verlieren, ansonsten wäre der Titel weg gewesen. Der Kreisligist blieb dann gegen den SV Schloßberg mit 3:2 Sieger und schaffte die Überraschung.

Dahinter war es richtig spannend, denn zwischen dem Zweiten und dem Fünften lagen am Ende nur zwei Punkte Unterschied. Dem TSV 1860 Rosenheim verhalf ein 1:0-Erfolg im vorletzten Turnierspiel gegen den Stadtrivalen SBR zur Qualifikation für die »Oberbayerische«.

Der einzige Traunsteiner Turniersieg gelang den C-Junioren des SBC. Nach Siegen gegen die JFG Salzachtal (4:1), den SV Wacker Burghausen (2:1), die JFG Holzland/Inn (5:1) und den TSV 1860 Rosenheim (2:1) standen die Schützlinge des Trainergespanns Hubert Heigermoser und Josef Schwarz bereits vor dem letzten Spiel als Turniersieger fest.

So fiel die abschließende 2:3-Niederlage gegen den SV Gendorf Burgkirchen nicht mehr ins Gewicht und die Traunsteiner dürfen den Kreis Inn/Salzach gemeinsam mit dem Zweitplatzierten TSV 1860 Rosenheim am 3. Februar bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft in Altenerding vertreten.

Die Titelvergabe bei den D-Junioren wurde im letzten Turnierspiel zwischen Wacker Burghausen und 1860 Rosenheim entschieden – und am Ende durfte sich der TSV Bad Endorf freuen.

Denn durch das 2:2-Remis kam Burghausen nur auf zehn Punkte und verpasste somit den Kreismeistertitel. Bei einem Wacker-Sieg und damit einer Punktgleichheit mit Bad Endorf hätte das Resultat aus dem Direktduell (3:0) für Burghausen gesprochen. So führten die vier Siege des Kurort-Nachwuchses aus der Bezirksoberliga zum Turniersieg. Bitter für 1860, das Burghausen zwar den Titelgewinn vermasselte, selbst aber die Qualifikation für die »Oberbayerische« verpasste – dazu hätte es einen Sieg gebraucht. Der TuS Traunreut wurde mit vier Punkten Fünfter.

Ohne Niederlage sicherte sich der TSV 1860 Rosenheim bei den E-Junioren den Kreismeistertitel. Die Sechziger gewannen vier Spiele, leisteten sich nur ein Remis und standen am Ende auch ganz oben.

Auf dem zweiten Rang landete der SC Anger, der lediglich gegen Wacker Burghausen verlor und sich mit drei Siegen und dem Remis gegen 1860 den Startplatz für die »Oberbayerische« sicherte. Burghausen half der Sieg über Anger nichts, weil man gegen beide Rosenheimer Clubs verlor und somit am Ende Dritter wurde. tn