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Zwei Spiele – null Punkte

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Magere Ausbeute für den DEC Inzell in der Eishockey Landesliga: Zunächst gab es bei der SE Freising eine deutliche 1:9-Niederlage, im Heimspiel gegen den EV Pegnitz ein vermeidbares und unglückliches 4:6.


»Schade, das Spiel gegen Pegnitz haben wir im ersten Drittel vergeigt«, bilanzierte Abteilungsleiter Olaf Becker enttäuscht. Nach einem 0:3-Rückstand zeigten die Hausherren allerdings Moral und kamen durch Tore von Julian Meyer (2) und Sebastian Schwabl zum 3:3.

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Allerdings folgte dem Ausgleich postwendend die neuerliche Führung der Gäste. »Das ist halt unser Problem, da sind wir einfach zu grün«, monierte DEC-Trainer Thomas Rumpeltes. Danach erhöhte Pegnitz durch einen Penalty auf 5:3.

In der Schlussminute überschlugen sich die Ereignisse. Rumpeltes holte Torhüter Peter Zeller vom Eis und Julian Meyer markierte mit seinem dritten Treffer den 4:5-Anschluss. Doch die Inzeller Hoffnungen auf einen möglichen Ausgleich zerstörte wenige Sekunden vor der Schlusssirene Markus Schwindl mit seinem dritten Treffer zum Endstand. »Aufgrund der beiden letzten Drittel hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt«, betonte Rumpeltes.

Von diesem Punkt waren die Inzeller zuvor beim Gastspiel in Freising weit entfernt. 1:9 hieß es nach 60 Minuten, wobei die Gastgeber bereits im ersten Drittel mit 6:0 den Sack zumachen konnten. Thomas Rumpeltes stellte in diesem Spiel Florian Rieder für Peter Zeller ins Tor. Er wollte seinen Stammtorwart in Anbetracht von zwei Spielen in zwei Tagen etwas Ruhe gönnen. »Ich wollte einfach einen ausgeruhten Zeller im Heimspiel haben, für Rieder war es der Sprung ins kalte Wasser«, begründete der Trainer seine Maßnahme.

Rieder wurde im ersten Drittel von seiner Hintermannschaft sträflich in Stich gelassen. »Ich habe ihn dann aufgebaut und nicht vom Eis gelassen, obwohl er runter wollte«, meinte Rumpeltes und bestätigte seinem jungen Tormann ab dem zweiten Drittel eine gute Leistung. »Vor dem letzten Drittel habe ich der Mannschaft gesagt, sie sollen auf alle Fälle versuchen, eine zweistellige Niederlage zu vermeiden, das haben wir dann auch hinbekommen«, bekräftigte Rumpeltes.

»Ich kann es immer nur betonen, in dieser Saison geht es nur um den Klassenerhalt. Ich habe aber den Eindruck, dass wir auf einem guten Weg mit den jungen Spielern sind«, erklärte der DEC-Übungsleiter. Die Inzeller haben jetzt 14 Tage Pause, ehe das schwere Auswärtsspiel in Dingolfing ansteht. Kurz vor Weihnachten geht es nach Amberg. Das nächste Heimspiel ist dann das Derby gegen die Trostberg Chiefs am 27. Dezember.

SE Freising - DEC Inzell 9:1 (6:0/3:0/0:1): Tore: 1:0 Kraus (3.), 2:0 Martindale (6.), 3:0 Waldvogel (12.), 4:0 Weinzierl (14.), 5:0 Tanzer (16.), 6:0 Weinzierl (18.), 7:0 Waldvogel (24.), 8:0 Kraus (26.), 9:0 Tanzer (38.), 9:1 S. Schwabl (53.); Strafzeiten: SEF 10, DEC 4; Zuschauer: 60.

DEC Inzell - EV Pegnitz 4:6 (0:2/1:1/3:3): Tore: 0:1 Masel (3.), 0:2 Schmidt (6.), 0:3 Ramoser (22.), 1:3 Meyer (35.), 2:3 S. Schwabl (41.), 3:3 Meyer (44.), 3:4/3:5 Schwindl (45./54.), 4:5 Meyer (60.), 4:6 Schwindl (60.); Strafzeiten: DEC 17 plus 20 für Sporysch, EVP 21 plus 20; Zuschauer: 120. SHu.