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Zwei Siege sind Pflicht

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Andreas Wieser hat mit dem DEC Inzell ein straffes Programm vor sich. Heute geht es zum Derby nach Berchtesgaden. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Nach dem Jahreswechsel steht für den DEC Inzell in der Eishockey-Bezirksliga gleich ein straffes Programm auf dem Spielplan: Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) müssen die Inzeller zum Lokalderby nach Berchtesgaden, am Sonntag (17 Uhr) kommt der EV Aich in die Max-Aicher-Arena.


»Eigentlich sind zwei Siege für uns Pflicht«, so die Vorgabe von DEC-Trainer Thomas Schwabl an seine Mannschaft. »Wenn wir noch in die Playoffs wollen, dürfen wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben.«

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Zunächst steht für seinen DEC die Auswärtsaufgabe beim EV Berchtesgaden an. Von der Papierform her spricht alles für die Inzeller. Bereits das Hinspiel haben sie mit 6:2 gewonnen und auch der Tabellenstand sieht die Gäste klar als Favoriten. »Das ist ein Derby und hat eigene Gesetze. Wenn die gut ins Spiel kommen, dann können die richtig ins Rollen kommen. Sie haben gute Leute, die wissen, wie man Tore macht«, warnt Schwabl.

»Bei uns sind alle fit und vielleicht gelingt es uns, etwas dagegenzuhalten«, gibt sich Andreas Stöckl, Trainer des EV Berchtesgaden, zurückhaltend. »Die Favoritenrolle hat Inzell, sie gehören zu den drei besten Teams der Liga. Wir müssen auf jeden Fall versuchen, dass ihr Torjäger Schildhabel nicht ins Spiel kommt.«

Zuletzt feierte Berchtesgaden beim Schlusslicht in Bad Aibling einen 6:1-Pflichtsieg und rangiert auf dem 7. Tabellenrang. Einen Platz besser ist Inzells Gegner vom Sonntag, der EV Aich. Die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann ist bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zuletzt ließen die Aicher aber mit einem 5:3 in Gebensbach aufhorchen.

Vom 8:1-Hinspielerfolg beim EV Aich will sich Thomas Schwabl nicht blenden lassen. »Da haben wir nur so deutlich gewonnen, weil unser Sebi Fröhlich im Tor einen Sahnetag gehabt hat«, erinnert sich der Trainer. Ihn stimmt positiv, dass er auf seinen bewährten Kader zurückgreifen kann. »Außer unseren Dauerverletzten sind wohl alle bereit für einen Einsatz«, sagt Thomas Schwabl. »Leider kränkeln manche etwas, aber ich bin guter Dinge, dass alle spielen können.« SHu

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