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Zwei Niederlagen für den SVK

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Kirchanschörings Yasin Gürcan (links) setzte sich zwar gegen Heimstettens Manuel Duhnke (Mitte) und Yannik Günzel durch, die Gäste gewannen aber mit 3:0. (Foto: Zucker)

Am Ostermontag gab es für den SV Kirchanschöring im Heimspiel gegen den Tabellenführer SV Heimstetten nichts zu holen. Vor 537 Zuschauern verlor der SVK mit 0:3 (0:2). Bereits am Samstag hatten die Kirchanschöringer eine bittere 0:1-Niederlage beim TSV Schwabmünchen einstecken müssen.


Gegen Heimstetten hatte Kirchanschörings Tobias Schild zu Beginn des Spiels die größte Chance, als er eine Hereingabe von links von Yasin Gürcan knapp neben den rechten Pfosten setzte. Heimstetten ging nach rund 21 Minuten in Führung, eine Flanke von rechts von Yannick Günzel versenkte Torjäger Orhan Akkurt rechts unten zum 0:1. Kurz vor der Pause dann das 2:0 für die Gäste aus Heimstetten: Wieder war es Akkurt der in vollem Lauf bedient wurde, zwei Abwehrspieler narrte und die Kugel über die Linie schob (45. Minute).

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Der SVK war in Halbzeit zwei bemüht, doch nach dem 0:3 in der 77. Minute war die Messe gelesen: Da knallte Sebastiano Nappo zuerst das Leder an den linken Pfosten, von dort sprang die Kugel zurück ins Feld und Manuel Duhnke köpfte zur endgültigen Entscheidung für den Tabellenführer ins leere Tor.

Gästetrainer Christoph Schmitt sah ein »sehr, sehr gutes Spiel« seiner Mannschaft. Die Partie hätte »anders laufen können«, wenn der SVK in Führung gegangen wäre. SVK-Trainer Michael Kostner fand die Niederlage ärgerlich: Das 0:1 sei »sehr einfach« zustande gekommen. Kurz vor der Halbzeit das zweite Tor zu bekommen, sei ein »Knackpunkt« gewesen. In der zweiten Halbzeit habe sich einfach »die Qualität des Gegners« gezeigt.

Am Samstag hatte der SV Kirchanschöring eine knappe 0:1-Niederlage beim TSV Schwabmünchen kassiert. Dabei fiel der Siegtreffer für die Heimelf in der Domus-Regiobau-Arena erst kurz vor dem Ende.

In Halbzeit eins gab es nur wenige Höhepunkte. Nach dem Seitenwechsel prüfte zunächst Yasin Gürcan TSV-Torwart Felix Thiel. Eine Minute später schickte Bernd Eimannsberger Gürcan in die Gasse, doch der kam nicht mehr ans Leder. Der SVK drückte, Trainer Michael Kostner brachte mit Özi Kart und Mike Opara zwei weitere Offensivkräfte (67.), die jedoch auch erfolglos blieben.

Der Nackenschlag für den SVK kam dann in der 87. Minute: Thomas Rudolph wurde bei einem schnellen Gegenstoß von rechts von der Grundlinie bedient und donnerte das Leder aus 18 Meter an den linken Innenpfosten, von dort sprang der Ball ins Netz.

»Es ist natürlich bitter, wenn man so ein Spiel verliert«, erklärte ein konsternierter Michael Kostner. Seine Elf sei »die bessere Mannschaft« gewesen. Aus Sicht von Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo wäre zumindest ein Unentschieden »gerecht gewesen«. Doch seine Systemumstellung gegen Ende des Spiels habe »zum Erfolg geführt«.

TSV Schwabmünchen: Thiel, Karvar (46. Kammergruber), Kusterer (79. Leib), Maiolo, Tim Uhde (55. Ludwig), Merane, Prechtl, Schmidt, Gollnhofer, Maik Uhde, Rudolph.

SV Kirchanschöring: Zmugg, Eder, Willinger (67. Kart), Streibl (67. Opara), Gürcan, Vogl, Söll, Eimannsberger, Schild, Sturm, Jung.

Tore: 1:0 Rudolph (87.).

Schiedsrichter: Florian Ziegler (TSV Hohenpeißenberg).

Zuschauer: 98.

SV Kirchanschöring: Zmugg, Kart, Willinger, Köck, Gürcan (78. Opara), Stöger (55. Vogl), Söll, Eimannsberger, Schild (83. Liener), Sturm, Jung.

SV Heimstetten: Riedmüller, Günzel, Duhnke (84. Date), Nappo, Akkurt, Schmitt, Hintermaier (74. Mömkes), Regal (81. Aladdinoglu), Riglewski, Beierkuhnlein, Schäffer.

Tore: 0:1 Akkurt (21.), 0:2 Akkurt (45.), 0:3 Duhnke (77.).

Schiedsrichter: Sen Laumer (Nürnberg).

Zuschauer: 537. mw

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