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Zwei Medaillen für die DSV-Athleten in den Staffeln

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Er zeigte eine starke Leistung und holte mit der Junioren-Staffel WM-Bronze: Dominic Schmuck vom SC Schleching. (Foto: Wukits)

Einen gelungenen Ausklang feierten die deutschen Biathleten bei den Junioren-Weltmeisterschafen in Brezno-Orsblie (Slowakei). In der Junioren-Staffel holte die deutsche Mannschaft mit dem Schlechinger Dominic Schmuck die Bronzemedaille, bei den Juniorinnen erkämpften Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) und Anna Weidel (WSV Kiefersfelden/beide Stützpunkt Ruhpolding) gemeinsam mit Vanessa Voigt (SV Rotterode) die Silbermedaille.


Wie nach den Ergebnissen in den vorherigen Wettkämpfen vermutet, setzte sich über 4 x 7,5 km die russische Staffel klar durch. Nikita Lobastow, Igor Malinowskii, Nikita Porschnew und Kyrill Streltsow verwiesen in 1:17:27,8 Stunden (0 Strafrunden + 7 Nachlader) die Teams aus Norwegen (+ 53,9/1 + 12), Deutschland (+ 1:39,3/1+16), Tschechien (+ 1:54,4/3+12), Finnland (+ 1:54,5/0 + 7) und der Ukraine (+ 2:36,0/1 + 10) auf die nächsten Plätze.

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Strafrunde für Norwegens Startläufer

Bei den Norwegern hatte Dag Björndalen nach einer Strafrunde und sechs Nachladern gut zwei Minuten Rückstand auf Russland. Doch seine Teamkollegen Johannes Dale, Aleksander Andersen und Sindre Pettersen verringerten diesen Zug um Zug. So liefen sie letztlich noch auf den zweiten Platz vor. Für den DSV waren Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg), der noch der Jugendklasse angehörende Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld), Dominic Schmuck vom Stützpunkt Ruhpolding (SC Schleching) und David Zobel (SC Partenkirchen) von Beginn an im Medaillenkampf dabei. Das galt auch für Schmuck, der zwar zu seinen fünf Nachladern auch eine Strafrunde hinnehmen musste, aber dennoch als Dritter auf Schlussläufer Zobel übergab, der die Position gut verteidigte und somit den gewinn der Bronzemedaille für das DSV-Quartett perfekt machte..

Bei den Juniorinnen waren 3 x 6 Kilometer zu absolvieren. Startläuferin Vanessa Voigt (SV Rotterode) zeigte sich beim ersten Schießen gut (0+1), beim zweiten kassierte sie drei Nachlader und eine Strafrunde. So übergab sie mit 50,7 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Polen »nur« auf Platz 7, doch der Rückstand zu Rang 3 betrug gerade einmal 15,2 Sekunden.

Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) rückte mit fehlerfreiem erstem Schießen bereits auf den 3. Platz vor und benötigte im zweiten Schießen drei Nachlader. Beim zweiten Wechsel lag sie ebenfalls auf Rang 3. Ganz vorne lag Norwegen vor Österreich (+ 18,3), Deutschland (+ 27,6) und Russland (+ 34,2).

Und Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) knüpfte nahtlos an diese gute Vorstellung an. Lediglich zwei Fehler kassierte sie im zweiten Schießen.

Sie holte somit hinter Norwegens Schlussläuferin Ingrid Landmark Tandrevold mit 16,5 Sekunden Rückstand Silber vor Russland (+ 26,1) und Österreich (+ 48,8). Frankreich auf Rang 5 hatte bereits 1:18,5 Minuten Rückstand – unter anderem hatten die Französinnen drei Strafrunden kassiert. who