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Zwei Klassensiege zum Saisonabschluss

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Drei faire Sportler als erfolgreiche Hogmoar-Sieger (von links): der Inzeller Hans Schwabl (Vize), Philipp Holzer aus Matrei (1.) und Daniel Fankhauser aus dem Zillertal als Dritter freuten sich über die guten Wettkämpfe. (Foto: Schick)

Zwei Klassensiege, ein 2. und ein 4. Rang – mit dieser erfreulichen Bilanz kamen die Chiemgauer Ranggler vom Kirta-Ranggeln in St. Jakob im Ahrntal zurück.


Vorstand Hans Schwabl, der sich aufgrund seiner beständigen Leistung seit zwei Jahren fest in der Königsklasse etabliert hat, machte im Auftaktduell gegen Hansjörg Voithofer kurzen Prozess und legte den technisch versierten Bramberger souverän auf die Matte. Im Finale gegen Rene Mattersberger aus Matrei hatte Schwabl das bessere Zeitpolster aufzuweisen, sodass ihm ein Unentschieden für den Tagessieg in der Klasse I reichte. Allerdings musste sich der Inzeller das Remis hart erkämpfen, zumal der Osttiroler alles auf eine Karte und Schwabl mit schnellen Aktionen permanent unter Druck setzte.

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Im Wettbewerb um den Kirta-Michl-Hogmoar zeigte Schwabl erneut seine Qualitäten. In Runde eins gelang ihm ein astreiner Armzug gegen den Matreier Stefan Kollnig. Danach erhielt er durch ein Freilos eine willkommene Verschnaufpause, ehe er im Duell gegen den Zillertaler Daniel Fankhauser mit einem raffinierten Überschieber aus dem Stand die Oberhand behielt und erneut ins Finale einzog. Den angepeilten Doppelsieg in beiden Klassen verwehrte ihm allerdings der Zweitplatzierte im Alpencup, Philipp Holzer aus Osttirol. Der junge Angriffsranggler, der heuer schon durch den Hogmoargewinn beim Gauderranggeln von sich reden machte, überraschte Schwabl mit einem rasanten Kreuzwurf und verwies das bayerische Aushängeschild auf Platz zwei.

Für die zwei Neulinge aus Weißbach in der Klasse IV hieß es zum Saisonende nochmals Kampferfahrung sammeln. Sebastian Schmidberger hielt mit seinem körperlich überlegenen Gegner über weite Strecken gut mit, unterlag aber.

Da lief es für Florian Klopft eine Nummer besser. Nach dem Remis in Runde eins gewann er das zweite Duell etwas überraschend, indem er einen Fehler seines Widersachers knallhart ausnutzte. Im Kampf um Platz drei schwanden ihm die Kräfte, er wurde Vierter.

Das hervorragende Abschneiden komplettierte Schwabl-Spross Maxi in der Klasse 4 bis 6 Jahre. Der Drei-Käse-Hoch fackelte nicht lange, legte zwei Gegner mit schnellen Armzügen auf die Matte und holte bereits zum fünften Mal den Tagessieg in der Saison bei den Kleinsten. Das letzte Turnier in St. Leonhard im Passeiertal wird ohne Beteiligung der bayerischen Pfoadathleten stattfinden, die sich somit in die Winterpause verabschieden. ls