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Zwei Bronzemedaillen für Sophia Schneider

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Er durfte sich über die Silbermedaille im Team und zwei gute Platzierungen in den Einzelwettbewerben freuen: Kombinierer Benedikt Schwaiger vom SC Ruhpolding. (Foto: Weitz)

Zahlreiche Medaillen gab es für die deutschen Sportler bei den EYOF-Spielen (Europäisches Olympisches Jugendfestival) in Vorarlberg und Liechtenstein. Und zu diesen starken Ergebnissen trugen auch Sportler aus der hiesigen Region bei.


Eine Silbermedaille gab es für Kombinierer Benedikt Schwaiger (SC Ruhpolding) mit dem Team. Gleich zwei Bronzemedaillen erkämpfte Biathletin Sophia Schneider (SV Oberteisendorf), je eine gab es für Biathlet Marinus Veit (WSV Kiefersfelden) sowie die Alpinen Julia Pronnet (TSV Siegsdorf) und Ferdinand Dorsch (SC Schellenberg).

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Sogar Gold gab es für Langläufer Janosch Brugger (WSG Schluchsee) über 7,5 km Freistil und Antonia Fräbel (WSV Asbach) über 5 km. Fräbel holte auch Silber im Sprint. Silber gab es für Eiskunstläuferin Lea-Johanna Dastich (Dresdner EC) sowie für Skispringerin Henriette Kraus (SG Nickelhütte Aue). Dahinter holten sich gleich zwei deutsche Springerinnen Bronze, denn Agnes Reisch (WSV Isny) und Luisa Görlich (WSV Lauscha) wurden punktgleich Dritte.

Gold holte sich in der Nordischen Kombination mit Springen und 10 km Langlauf Willi Hengelhaupt (SCM Zella-Mehlis). Hier hatte Benedikt Schwaiger vom SC Ruhpolding mit 44 Sekunden Rückstand den sechsten Platz erreicht.

Im Wettkampf mit Springen und 5 km Langlauf holte Hengelhaupt ebenfalls Gold. Sechster wurde Constantin Schnurr (SV Baiersbronn) vor Benedikt Schwaiger. Hengelhaupt, Schwaiger, Schnurr und Tim Kopp (VSC Klingenthal) bildeten die deutsche Kombinierer-Staffel, die nur um 3,3 Sekunden hinter Sieger Österreich die Goldmedaille verpasste und sich über Silber freuen durfte.

Groß war die Freude aber auch bei Biathletin Sophia Schneider: Sie lief nach Rang 11 im Sprint im Verfolgungslauf noch auf den dritten Rang nach vorne, ehe es am gestrigen Freitag in der gemischten Staffel für sie nochmals Bronze gab. Melanie Eccarius (WSV Oberhof), Schneider, Marinus Veit (WSV Kiefersfelden) und Tobias Wanninger (SV Bayerisch Eisenstein) kamen im Mixed hinter Norwegen und Russland auf den dritten Platz.

Begeistert hatte sich die Sportlerin des SV Oberteisendorf schon nach dem Verfolgungsrennen vor rund 1500 Zuschauern gezeigt: »Ich bin noch nie vor so vielen Leuten gelaufen. Vor allem am Anstieg hat man die Anfeuerungen gehört«, jubelte sie. Überzeugend trat im Verfolgungslauf auch Simon Groß vom SC Ruhpolding auf: Nach Rang 25 im Sprint stürmte er noch auf den 10. Platz nach vorne, Veit lief vom 8. Rang auf den 7. Platz.

Einen gelungenen Abschluss erlebten die alpinen Rennläufer Ferdinand Dorsch und Julia Pronnet: Gemeinsam mit Lucia Rispler (SV Casino Kleinwalsertal) und Adrian Meisen (SC Garmisch) holten sie sich im Team-Wettbewerb im kleinen Finale durch einen Sieg über die französische Auswahl den dritten Platz. Der Sieg ging an Österreich vor Norwegen. Dorsch war im Riesenslalom (12.) bester Deutscher, im Slalom (13.) drittbester Deutscher hinter Meisen (3.) und Joel Köhler (AC Hohenfried München/12.). Pronnet war nach Rang 19 im Slalom im Riesenslalom ausgeschieden – doch Bronze mit dem Team ließ sie das verschmerzen. who