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Gelungener Saisonauftakt der Eisschnellläufer in der Max-Aicher-Arena – Schnellste Strecke der Welt über 1000 Meter

Zwei Bahnrekorde in Inzell

Der Internationale Saisonauftakt der Eisschnellläufer in der Inzeller Max-Aicher-Arena hielt wieder alles, was man sich zuvor davon versprochen hatte. »Wir hatten zwei Bahnrekorde und eine Reihe nationaler Bestzeiten«, freut sich Stadionchef Hubert Kreutz nach den beiden Wettkampftagen. Kjild Nuis aus den Niederlanden stellte über 1000 Meter in 1:08,24 Minuten eine neue Bestzeit auf. Damit ist Inzell über diese Distanz die schnellste Strecke der Welt. Die zweite Bestzeit zauberte Superstar Sven Kramer aus Holland auf die Bahn. In 3:37,45 Minuten absolvierte der Olympiasieger und Weltmeister das 3000-Meter-Rennen.

Er musste besonders über 500 Meter mächtig kämpfen: der Inzeller Joel Dufter, der sich über die kurze Strecke den 16. Platz holte. (Foto: Wukits)

Ein gutes Rennen zeigte auch Martina Sablikova in 4:01,80 Minuten über die 3000 Meter. Die Tschechin blieb damit nur knapp unter der Vier-Minuten-Marke.

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Am Start waren auch die fünf Inzeller aus der Trainingsgruppe von Danny Leger. Sie bestritten die Läufe aus dem Training heraus. Das klappte bei Langstreckenspezialist Moritz Geisreiter bereits sehr gut. Über die seine Verhältnisse kurze Strecke über 3000 Meter kam er als Siebter (3:42,69) ins Ziel. »Das hat gut hingehauen. Es war ein lässiger Auftakt, schließlich waren viele Spitzenläufer am Start. Ich bin dabei und habe richtig Bock auf die Saison«, freute sich Geisreiter. Er kam auch knapp an seine persönliche Bestzeit heran. Roxanne Dufter bestritt die Rennen über 500 (47,8) als zehnte und über 1500 Meter (1:59,47) als Zehnte. »Die 500 waren zum Reinkommen, die 1500 in Ordnung als Einstieg. Technisch hat schon vieles gepasst, es fehlt noch ein wenig die Power«, meinte sie. Sie verwies auf die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Inzell.

Auch Gabi Hirschbichler verwies auf den ersten Wettkampf aus dem Training heraus. »Da tue ich mich erfahrungsgemäß immer schwer. Wir haben zuletzt viel und mit hoher Qualität trainiert.« Immerhin sprang über die 500 Meter ein zweiter Platz in 39,65 Sekunden heraus. Mit 2:01,48 Minuten kam die erfahrene Sportlerin über 1500 Meter auf Platz 15. Joel Dufter hatte es über 500 Meter mit dem Weltrekordhalter Pawel Kulischnikow aus Russland zu tun. »Da habe ich mir ein Lehrrennen geben lassen«, gab er zu. Mit 35,89 Sekunden kam er auf den 16. Platz. Dennoch war er damit nicht unzufrieden.

Über die 1000 Meter hatte es Dufter mit dem Holländer Ronald Mulder zu tun. »Es hat noch nicht alles richtig funktioniert. Trotzdem bin ich mit der Zeit zufrieden.« Diese brachte ihn in 1:09,98 Minuten auf den sechsten Platz. Auch Hubert Hirschbichler war mit 1:10,59 Minuten über 1000 Meter zufrieden. Am Ende stand der 14. Platz. »Das ist schon eine schnelle Zeit. Aber ich habe noch Reserven, ich war vom Training sehr müde«, meinte Hirschbichler. Er sprach von einem Teilnehmerfeld auf Weltcupniveau. »Da habe ich gut einschätzen können, wie ich international stehe. Im Großen und Ganzen sind wir voll im Plan.« Zufrieden war auch Patrick Beckert aus Erfurt. Mit 6:19,10 Minuten über 5000 Meter war er zum Saisonstart so schnell wie noch nie. SHu