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Zurück an der Tabellenspitze

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Der Siegsdorfer Andreas Frauendienst (rechts, hier im Duell mit dem Mehringer Kevin Konschuh) eroberte mit seinem Team im Topspiel die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga 2 zurück. (Foto: Weitz)

Einen hart umkämpften, aber am Ende nicht unverdienten Dreier heimste der gastgebende TSV Siegsdorf im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga 2 gegen den starken SV Mehring ein und schnappte sich dank des 2:0-Siegs die Tabellenführung vom SV Tüßling wieder zurück. Dies gelang dank eines sensationellen Doppelpacks von Felix Maaßen.


Die Huber-Elf – etwas ersatzgeschwächt angetreten – sah sich in der Anfangsphase der Partie vom aggressiven Pressing der Gäste unter Druck gesetzt. Tüßling war in den ersten 20 Minuten spielbestimmend, konnte sich aber dabei keine nennenswerten Chancen herausspielen.

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Nach und nach befreiten sich die Hausherren von der Umklammerung und setzten erste Offensivakzente in Person von Manuel Schlesak. Sein Schuss aus 8 m strich knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später scheiterte Jonas Neuhofer nach einem Querpass aus 9 m – sein Versuch ging ebenfalls knapp übers Gehäuse. Das Spiel lebte in der Folgezeit von Kampf und Intensität, Torchancen blieben aber bis zur Pause auf beiden Seiten Mangelware. Somit ging's torlos in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit belauerten sich beide Mannschaften. Man hatte das Gefühl, dass eine einzige Torchance das Spiel entscheiden könnte. In der 54. Minute hatte der agile Manuel Schlesak den Führungstreffer auf dem Fuß, nachdem er von Maaßen bedient wurde, aber er schoss aus 12 m erneut übers Tor. Beide Teams waren auf Spielkontrolle bedacht, versuchten aber immer wieder, Nadelstiche zu setzen.

Nach zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten rechneten viele bereits mit einem torlosen Remis, ehe es in der 85. Minute turbulent wurde. Siegsdorf – nun etwas an den eigenen Strafraum zurückgedrängt – rettete sich mit einem langen Befreiungsschlag von Felix Maaßen. Der Ball – unterstützt vom starken Föhnwind – sprang nochmals 20 m vor dem gegnerischen Gehäuse auf, ging über Gäste-Tormann Yannick Schober hinweg und landete kurioserweise im leeren Tor zum vielumjubelten 1:0 – fast ein Tor des Jahres aus 75 (!) m.

Doch es war noch nicht Schluss, die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Doch ein letzter Konter der Hausherren machte alle Hoffnungen zunichte, denn Matchwinner Maaßen schlug in der Nachspielzeit noch einmal zu: Er hämmerte aus 25 m das Spielgerät zum 2:0-Endstand ins rechte Kreuzeck. MG

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