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Zum Abschluss gegen den Tabellendritten

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Zum Abschluss der Punkterunde der Fußball-Kreisklasse Gruppe I in diesem Jahr trifft der ASV Grassau am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr auf den ASV Großholzhausen. Die Mannschaft aus dem Inntal, die sich gleich im ersten Jahr ihrer Ligazugehörigkeit im Spitzenfeld etablieren konnte, lebt immer noch vom Schwung des Aufstiegsjahres und zeigte sich bisher extrem heimstark.


Trainer Franz Riepertinger kann auf eine junge und kampfstarke Mannschaft setzen, die vor heimischer Kulisse sogar dem Tabellenprimus Westerndorf mit einem 1:0-Erfolg die Grenzen aufzeigte. Die Achentaler sind also gewarnt und wissen um die Schwere der Aufgabe. Das Hinspiel konnte man im Sportpark in Grassau knapp mit 2:0 gewinnen.

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Die Auswärtsbilanz der Truppe von Trainer Robert Veichtlbauer mit einem Sieg, einem Unentschieden und vier Niederlagen wird für den ASV Großholzhausen nicht gerade Furcht einflößend sein. Aber vielleicht liegt darin die Chance des ASV Grassau, dass das Team um Mannschaftskapitän Thomas Sollacher leicht unterschätzt werden könnte. Gerade die vergangenen drei Begegnungen – allesamt gegen Spitzenmannschaften – haben gezeigt, dass man mit jedem Team mithalten kann.

Taktisch kann man davon ausgehen, dass der ASV Großholzhausen offensiv antreten wird, denn erstens spielt man zu Hause und zweitens ist ein Sieg notwendig, um im Kampf um den zweiten Tabellenplatz weiter ein Wort mitreden zu können. Dies könnte dem ASV Grassau entgegenkommen, da mit dem Einsatz des wieder genesenen Tobias Hörterer im Mittelfeld das Defensivverhalten entscheidend verbessert werden konnte.

Fraglich ist dagegen, ob bei Thomas Sollacher – dem Dreh- und Angelpunkt des Grassauers Mittelfeldes – die Rippenprellung soweit abgeklungen ist, dass er wieder auflaufen kann. Auf ihn könnte Trainer Robert Veichtlbauer wohl am allerwenigsten verzichten. Im Grassauer Sturm wird es wieder auf die Kreativität und das Durchsetzungsvermögen von Tobias Wiendl ankommen, damit er mit seiner Technik und seiner Schnelligkeit die Lücken reißen kann, die dann zu Toren führen sollen.

Deshalb sollte die Parole für das letzte Spiel des Jahres lauten: Die bisherige Unbeständigkeit ablegen und nochmals nach vorne angreifen – dass der ASV Grassau dies fußballerisch leisten kann, hat er bereit acht Mal gezeigt. fxh