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Zum 15. Mal erfolgreich

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Die Sieger des Steiner-Bräu-Vereinscups bei der ZSG Grabenstätt heißen in diesem Jahr (von links): Mathias Fritz (Luftpistole), Katharina Hetzner (Luftgewehr-Auflage) und Martin Gärtner (Luftgewehr). Gärtner sicherte sich bereits zum 15. Mal den Wanderpokal. Auf dem Bild fehlt der siegreiche Jungschütze Simon Obpacher. (Foto: M. Müller)

Tolle Ergebnisse, Spannung und beste Unterhaltung gab es beim Steiner-Bräu-Vereinscup im Schützenverein der ZSG Grabenstätt. Seit 1997 wird dieser Wettbewerb ausgetragen und gilt als Höhepunkt der Schießsaison.


Im Finale der LuftgewehrSchützen spielte Martin Gärtner seine ganze Routine aus und gewann gegen Stefan Knuppertz in zwei Durchgängen mit 48,7 zu 46,8 und 48,7 zu 47,3 Ringen. Er sicherte sich damit den Wanderpokal schon zum 15. Mal. Im ersten Halbfinale hatte sich Gärtner den Finaleinzug mit 49,3 zu 46,4 Ringen gegen Tobias Popetz gesichert. Im zweiten Halbfinale war Knuppertz zur Hochform aufgelaufen und ließ Alois Binder mit 50,6 zu 44,5 Ringen keine Chance. Im Vorkampf war es teilweise sehr eng zugegangen. So verlor Herbert Pawlitschek seinen Qualifikationsplatz erst beim letzten Schuss an Knuppertz.

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Bei den Luftpistolen-Schützen gewann Mathias Fritz das Finale gegen Elfriede Huber mit 44,0 zu 39,5 und 45,7 zu 39,5 Ringen und verteidigte damit erfolgreich seinen Vorjahrestitel. Huber hatte sich im zweiten Halbfinale gegen Johannes Danzer mit 43,5 zu 42,0 Ringen durchsetzen können. Im ersten Halbfinale unterlag Josef Obpacher sehr knapp mit 46,3 zu 46,9 Ringen gegen Fritz. Die vier Halbfinalisten hatten sich im Vorkampf klar herauskristallisiert.

Im Finale der Luftgewehr-Auflage-Schützen setzte sich Katharina Hetzner gegen Josef Heiß durch. Sie gewann im ersten Durchgang mit 50,9 zu 48,6 und im zweiten Durchgang mit 50,3 zu 49,6 Ringen und sicherte sich damit zum ersten Mal den Vereinscup der Auflageschützen. Im ersten Halbfinale hatte Hetzner im Duell mit Siegfried Gärtner die Oberhand behalten. Im zweiten Halbfinale war Heiß gegen Hetzner siegreich gewesen.

Nach zwei Jahren Pause waren heuer auch wieder die Jungschützen am Start. Das Finale entschied Simon Obpacher klar gegen Michael Hille für sich. Im Halbfinale hatte sich Obpacher gegen Jeremie Sachsenweger durchsetzen können, Hille war gegen Michael Auer erfolgreich. Obwohl die Buben erst seit einem halben Jahr freihändig schießen, waren die Ergebnisse beachtlich. Jugendleiter Max Simbeck lobte seine Schützlinge für die tollen Leistungen.

Zum Modus: Bei den Vorkämpfen hatten die Teilnehmer jeweils zehn Schuss im Finalmodus (jeder Schuss auf Ansage mit Startkommando). Die jeweils vier Besten qualifizieren sich fürs Halbfinale, wo jeder fünf Schuss im Finalmodus abgab. Die Finals gingen über maximal drei Durchgänge mit jeweils fünf Schuss im Duellmodus (Schützen schießen nacheinander, der schlechtere legt vor). Um den Wettkampf für die Schützen und die vielen Zuschauer sichtbar zu machen, wurden die Schüsse per Beamer auf zwei Leinwände projiziert. Bei der Siegerehrung bedankte sich Finalleiter Thorsten Schamberger beim Sponsor sowie bei allen Helfern und Teilnehmern. mmü