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Zufriedene Saisonbilanz

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Oft zu kämpfen hatten Julian Rosnitschek (links) und »seine« Seeon Lakers in der soeben zu Ende gegangenen Basketball-Bezirksliga-Saison. Am Ende sprang Rang fünf heraus. (Foto: Weitz)

Auf Rang fünf haben die Basketballer der Seeon Lakers die Bezirksliga-Saison abgeschlossen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz landeten die Korbjäger vom Chiemsee hinter den beiden Traunsteiner Lokalrivalen. Dabei konnten die Lakers aufgrund der angespannten Personaldecke die letzten drei Partien nicht mehr für sich entscheiden. Insgesamt können die Lakers mit dem Abschneiden zufrieden sein. Entgegen mancher Befürchtungen zu Saisonbeginn hatte man nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun.


Im letzten Heimspiel der Spielzeit verkauften sich die Lakers gegen den Tabellenführer Altenerding teuer. Doch die erfahrenen und treffsicheren Gäste hatten sich schnell einen Vorsprung erarbeitet und nur kurz gab es bei den Seeonern einen Hoffnungsschimmer, nochmal heranzukommen. Am Ende konnte eine deutliche 69:93-Niederlage nicht verhindert werden.

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Weitaus knapper verlief die Partie im niederbayerischen Tittling. Spärlich besetzte Lakers, die nur einen Auswechselspieler auf der Bank hatten, führten lange Zeit gegen die Heimmannschaft, die mit zwölf Akteuren aus dem Vollen schöpfen konnte. Am Ende verließen die Seeoner das Glück und die Kraft, sodass die Gastgeber sich auf der Zielgeraden den 71:67-Sieg sicherten.

Das Nachholspiel in Altenerding wurde schließlich von Seiten der Seeoner abgesagt, da nicht genügend Spieler zur Verfügung standen. Da die Begegnung keinerlei Bedeutung mehr für die Tabellenplatzierung hatte und ein späterer Nachholtermin nicht mehr erlaubt gewesen wäre, wurde die Partie zugunsten von Alternerding gewertet. Altenerding ist mit nahezu makellosen Bilanz von 17 Siegen bei nur einer Niederlage in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Absteiger sind die Spielgemeinschaft Töging/Jettenbach und der TSV Bad Reichenhall.

Die Lakers stellen immerhin die drittbeste Verteidigung der Liga; bei den erzielten Punkten liegt man jedoch an drittletzter Stelle und in Sachen Freiwurfquote findet man sich gar am Ende des Ligavergleichs. Dies fasst die Hauptprobleme der Seeoner recht anschaulich zusammen. Oftmals hatte man Schwierigkeiten zu eigenen Korberfolgen zu kommen und auch wenn man es gut verstand den Weg an die Freiwurflinie zu finden (drittmeiste Freiwurfversuche), wurden diese Möglichkeiten zu selten genutzt.

Klare Ansatzpunkte, an denen im Sommer gearbeitet werden sollte. Gleichzeitig ist fraglich, ob man auf die Unterstützung von erfahrenen Spielern wie Matthias Nips, Wolfgang Hofmann oder Uwe Flechtner in Zukunft weiter bauen kann.