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Marina Schenk und Albert Hinterstoißer siegen auf der anspruchsvollen 6-Kilometer-Distanz

Wonneberger Straßenlauf für wohltätigen Zweck

Albert Hinterstoißer hat den Wonneberger Straßenlauf gewonnen. Der Sportler, der für den SC Anger startet, benötigte für die sechs Kilometer lange, anspruchsvolle Strecke 21:31 Minuten. Er verwies damit Stefan Helminger (Lauftreff Otting) und Lokalmatador Christian Mayr vom SV Wonneberg auf die weiteren Plätze. Erwartungsgemäß schnellste Dame war Marina Schenk vom TSV Palling, die nach 23:32 Minuten das Ziel erreichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Maria Straßer (TG Salzachtal) und Barbara Exenberger.

Bis ins Ziel kämpften die Teilnehmer beim Wonneberger Straßenlauf in allen Altersklassen um Sieg und Platzierungen. (Foto: Aßmann)

48 Erwachsene sowie 56 Kinder und Jugendliche beteiligten sich bei bestem Läuferwetter an dem traditionellen Straßenlauf. Die Jahrgänge 2007 bis 2012 hatten eine 400 Meter lange Dorfrunde zu absolvieren. Teilweise noch an der Hand der mitlaufenden Mamas, Papas oder besten Freundin legten aber schon die Jüngsten einen unübersehbaren sportlichen Ehrgeiz an den Tag. Bereits eine 1,1 Kilometer lange Strecke mussten die 9- bis 13-Jährigen bewältigen. Auch hier kämpften die jungen Läufer bis ins Ziel um Siege und Platzierungen und teilweise fielen die Entscheidungen äußerst knapp aus.

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Nach dem Startschuss von Bürgermeister Martin Fenninger führte der Hauptlauf von der Grundschule St. Leonhard über Eglsee, Aumann, Grainachtal, Weißbach und Lechau wieder zurück nach St. Leonhard. Dabei fuhr Albert Hinterstoißer den Sieg ein. Schon 200 Meter vor dem Ziel riss er jubelnd die Arme hoch. Im Kampf um Platz zwei lag Stefan Helminger knapp vor Christian Mayr. Wonnebergs 2. Bürgermeister Peter Wolff benötigte für die Sechs-Kilometer-Distanz respektable 28:27 Minuten.

Wesentlich deutlicher war die Angelegenheit bei den Damen. Für Marina Schenk reichte es mit ihrer Zeit sogar für einen Top-10-Platz in der Gesamtwertung. Knapp zwei Minuten später kam Maria Straßer als Zweitplatzierte ins Ziel. Barbara Exenberger benötigte 26:30 Minuten und landete auf Rang drei.

Die Vorsitzende des SV Wonneberg, Carolin Gebhard, freute sich über eine gelungene Sportveranstaltung: »Der Spaß an der Bewegung steht ganz klar im Vordergrund. Jeder, der das Ziel erreicht, ist ein Sieger.« Und so wurden auch die Letztplatzierten des Wonneberger Straßenlaufs unterwegs lautstark angefeuert und nach ihrer Ankunft mit lang anhaltendem Applaus bedacht.

Zahlreiche Gemeindebürger nahmen auch deshalb teil, um ihre Solidarität mit einer in Not geratenen Weibhausener Familie zu bekunden, für die der Erlös der Veranstaltung bestimmt ist. »Ich bin heuer erst ein einziges Mal gelaufen und eigentlich überhaupt nicht trainiert«, erzählte ein Teilnehmer kurz vor dem Start, »aber für den guten Zweck nehme ich gerne teil. Die Dorfgemeinschaft hält zusammen.«

Zum Abschluss des Straßenlaufs wurden alle Teilnehmer gebührend gefeiert. Carolin Gebhard, die Damen der Vorstandschaft sowie viele fleißige Helfer des SV Wonneberg trugen zur gelungenen Veranstaltung bei. Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Wonneberg hielten immer wieder den Straßenverkehr an, damit die Läufer ohne Verzögerung das Ziel erreichen konnten. mia