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Wolfgang Klinger siegt beim Inzeller Dorflauf

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Den Sieg beim Inzeller Dorflauf holte sich Wolfgang Klinger (Nummer 290) von der LG Festina Rupertiwinkel/SC Anger. Kristian Mehringer (Nummer 132) vom Biathlon-Stützpunkt Ruhpolding war mit seinem Rennen ebenfalls zufrieden (Foto: Wukits)

»Das war für mich eine sehr schwierige Entscheidung, mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen«, sagte ein erleichterter Sepp Anner nach dem Inzeller Dorflauf. Genau zum Start des Hauptlaufs zog nämlich ein Unwetter über den Ort und machte ein Rennen zu diesem Zeitpunkt unmöglich. Nach zweimaliger Verschiebung konnte der Lauf über 8,2 Kilometer schließlich doch mit etwas Verspätung gestartet werden.


»Man ist verantwortlich, und wenn was passiert, bin ich dran«, betonte Anner, der Verantwortliche vom SC Inzell als Organisator. Als Sicherung hatte der Veranstalter noch die Option, das Rennen im Bereich des Zwingsees zu stoppen, sollte es erneut ein Gewitter geben. Schließlich aber ging das Rennen ohne Probleme über die Bühne.

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Den Sieg holte sich Wolfgang Klinger von der LG Festina Rupertiwinkel/SC Anger in einer Zeit von 27:54 Minuten. Bei den Damen gewann Caroline Mortier vom PTSV Rosenheim. Nicht am Start war Vorjahressieger Stefan Holzner vom Thumsee. Nachdem das Rennen auf der Kippe stand, war er nach dem Einlaufen völlig durchnässt und fuhr nach Hause. »Er hat gemeint, dass wir nicht mehr starten werden«, so die Erklärung von Sepp Anner.

»Schade, dass er nicht dabei war«, meinte Wolfgang Klinger, der sich über seinen guten Lauf freute. »Die Strecke war optimal und schön zu laufen. Auch die Temperaturen waren nach dem Regen optimal.« Dabei hätte im Vorfeld keiner der Experten geglaubt, dass es nach dem starken Niederschlag eine Zeit unter 30 Minuten geben würde. »Die Entscheidung der Veranstalter war genau richtig, ich hätte es genau so gemacht«, meinte Klinger.

Genauso sah es auch die Siegerin bei den Damen, Caroline Mortier. »Ich bin zwar durch die zweimalige Verlegung des Starts immer nervöser geworden und war froh, als es dann doch noch losging. Die Verhältnisse waren gut und es hat zum Glück abgekühlt.«

Kristian Mehringer feiert Sieg mit dem Team

Zufrieden zeigte sich auch Kristian Mehringer vom Biathlon-Stützpunkt Ruhpolding – und das in mehrerlei Hinsicht. Zunächst erreichte er im Hauptlauf hinter Georg Eicher vom SC Weißbach den dritten Platz in 29:08 Minuten. Die Mannschaftswertung gewann er sogar zusammen mit Marco Groß und Johann Werner. Schließlich kam bei den Damen sein Schützling Anna Weidel auf den zweiten Platz noch vor der hoch eingeschätzten Simone Mortier vom PTSV Rosenheim.

Neben den Nachwuchsbiathleten aus Ruhpolding schickten auch der DEC und der SC Inzell ein starkes Teilnehmerfeld ins Rennen. Ältester Läufer war übrigens Hardi Reinmiedl vom SV Wonneberg, Jahrgang 1953. Der langjährige Helfer beim Biathlonweltcup in der Chiemgau Arena bewältigte die Strecke in 43 Minuten und landete auf dem 86. Platz. Als Familienausflug sahen den Dorflauf die ehemalige Eisschnelllauf-Weltmeisterin Jenny Wolf und ihr Mann Oliver Lotze. In 49:56 Minuten überquerten sie gemeinsam das Ziel.

Inzeller Doppelsieg beim 2,2-Kilometer-Lauf

Ganz im Zeichen der hohen Temperaturen standen bereits am Nachmittag die Läufe der ganz jungen Sportler. Trotzdem gab es ansprechende Leistungen. So auch beim Schüler- und Hobbylauf über 2,2 Kilometer. Dieser wurde unmittelbar nach dem Hauptlauf gestartet. Dominik Mayrhofer und Maira Jasch sorgten für einen Doppelsieg des DEC Inzell, Dritte wurde Sophie Spark vom SC Traunstein. Gut 250 Teilnehmer konnten Sepp Anner und seine Mitstreiter diesmal verbuchen. »Letztendlich bin ich wirklich froh, dass alles geklappt hat«, bilanzierte Anner nach der Siegerehrung zufrieden. SHu