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»Wir sind sehr dankbar«

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Er ist mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden: Trainer Tobias Reiter. (Foto: DSV)

Die Vorfreude auf die Wettkämpfe steigt: auch bei Tobias Reiter (ASV Oberwössen), Trainer der Lehrgangsgruppe I b der deutschen Biathletinnen. Der 35-Jährige ist mit dem bisherigen Verlauf der Saisonvorbereitung »relativ zufrieden. Wir sind sehr dankbar, dass wir relativ normal trainieren konnten.«


Viele der Besprechungen habe man per Internet abgehalten, ansonsten »haben wir im Training schon gute Akzente gesetzt«, freut er sich. Reiter betreut die sogenannte »zweite Garde« des deutschen Biathlons, das heißt jene Athletinnen, die sich entweder zunächst einmal im IBU-Cup etablieren oder sogar ins Weltcup-Team aufsteigen wollen.

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Was übrigens zwei seiner Schützlinge – zumindest vorläufig – gelungen ist: Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) und Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) sind derzeit mit dem DSV-A-Team bei einem Lehrgang in Finnland. Ob sie dann am kommenden Wochenende in Kontiolahti (Finnland) tatsächlich eingesetzt werden, ist noch offen. In der Vorbereitung setzte Reiter darauf, dass neben den Aktiven aus dem Stützpunkt in Ruhpolding auch die Sportlerinnen aus den anderen Stützpunkten mehrmals gemeinsam mit diesen trainieren konnten.

So wurden im Juni, Juli und August jeweils einwöchige gemeinsame Lehrgänge in Ruhpolding veranstaltet, an denen auch Vanessa Voigt (SV Rotterode), Juliana Frühwirt (SVM Tambach-Dietharz) und Hanna Kebinger (SC Partenkirchen) teilnahmen. Im Oktober gab es ein gemeinsames Trainingslager, in dieser Woche ist das gesamte Team in Obertilliach.

Anschließend geht es zurück nach Ruhpolding, wo zum Beginn dieser Woche der Schnee aus dem Depot auf den Strecken ausgebracht werden soll. »Wir haben anschließend hier schon einige Testrennen, ehe dann am dritten Dezember-Wochenende der erste Deutschlandpokal auf Schnee geplant ist«, weiß Reiter.

Die Ergebnisse dieser Leistungsüberprüfungen dienen dazu, die acht Teilnehmerinnen für die ersten IBU-Cups zu ermitteln. Die ersten IBU-Cups sind für den 14. bis 17. Januar und 20. bis 23. Januar 2021 am Arber geplant. Wer hier überzeugt, hat auch gute Chancen, an der EM vom 27. bis 31. Januar 2021 in Duszniki Droj (Polen) teilnehmen zu dürfen.

Der Weltverband IBU setzt übrigens auch im IBU-Cup darauf, möglichst die Reisetätigkeit einzuschränken. Daher sind auch die zwei nach der EM folgenden IBU-Cups wieder an einem Ort vorgesehen, nämlich am 13./14. Februar und vom 17. bis 21. Februar jeweils in Brezno-Osrblie (Slowakei). Das Finale des IBU-Cups ist vom 10. bis 14. März 2021 in Ridnaun (Italien) angesetzt. Nun arbeiten Reiter und seine Schützlinge daran, dass sie bei diesen Rennen möglichst erfolgreich abschneiden können. who

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