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»Wir sind schon noch zuversichtlich«

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Er hatte mit einem Pfostenschuss Pech: Siegsdorfs Paul Wittmann. Dominik Sadri (links) und Alexander Eglhofer können in dieser Szene nicht mehr eingreifen. (Foto: Butzhammer)

Das erhoffte Auswärtstor ist gelungen, doch ganz hat es nicht für die erhoffte Ausgangsposition gereicht: Nach einer 1:3-Niederlage im Relegations-Hinspiel beim FC Mühldorf steht der TSV Siegsdorf im Rückspiel (Samstag, 16 Uhr) auf eigenem Platz vor einer schweren Aufgabe.


Doch noch ist die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga durchaus da. »Wir sind schon noch zuversichtlich, dass wir das schaffen können. Ein 2:0 würde ja genügen«, hofft Siegsdorfs Spielertrainer Helmut Felber.

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Verlauf der Partie macht Siegsdorf Mut

Auch der Spielverlauf in Mühldorf macht ihm durchaus Mut. Zwar hätten sich die Gastgeber als starker Gegner präsentiert, »aber das Ergebnis ist deutlicher, als es der Spielverlauf aussagt.« Denn in der ersten Halbzeit hatten die Gäste die klareren Chancen. Bei einem schönen Schuss von Paul Wittmann konnte FC-Schlussmann Christian Feiler gerade noch den Ball an den Pfosten lenken (24. Minute).

So blieb es bis zum Seitenwechsel beim Spielstand von 0:0. Nach der Pause traf Raphael Kufner frühzeitig zum 1:0 (51.) für die Hausherren. »Das war ein Traumtor«, lobt Felber den Schützen – und bedauert gleichzeitig: »Das hat uns etwas aus dem Konzept gebracht.« So dominierte vor 500 Zuschauern der Zweite der Kreisklasse Gruppe III einige Zeit und münzte seine Überlegenheit auch gleich in Treffer um. David Hütter (60.) und Tim Bauernschuster (69.) erhöhten auf 3:0. »In dieser Phase waren wir nicht konzentriert genug«, bemängelt der TSV-Trainer.

Allmählich fingen sich die Siegsdorfer wieder und hielten dagegen. Der eingewechselte Maxi Wurm verkürzte auf 3:1 (75.), und in den folgenden Minuten waren die Gäste wieder stärker. »Aber wir haben leider kein zweites Tor mehr geschossen, dann wäre die Ausgangslage natürlich viel besser«, so Felber.

Doch mit einer konzentrierten Leistung am morgigen Samstag sei auch gegen die Schützlinge von Jens Kern ein Erfolg möglich. Schließlich seien voraussichtlich die meisten Siegsdorfer Spieler fit, freut sich Felber. Er hofft auf zumindest einen eigenen Treffer in der ersten Halbzeit, »dann ist noch alles möglich.« who