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»Wir brauchen Schnee«

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Die Streckenchefs bei der Chiemgau-Team-Trophy sind zuversichtlich, dass der Schnee noch rechtzeitig kommt: Alois Reiter (von links), Andreas Mühlberger und Herbert Maier. (Foto: S. Huber)

Herbert Maier aus Inzell studiert in diesen Tagen ganz intensiv die Wetteraussichten für die kommenden Tage. »Wir brauchen Schnee«, sagt er im Hinblick auf die Chiemgau-Team-Trophy. Die Langlaufveranstaltung findet am 25. Januar in Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl statt.


Maier ist in Inzell für den optimalen Zustand der Loipen zuständig. Er und sein Team haben alle Hausaufgaben für das Spektakel bereits gemacht. »Das Abstecken der Loipe ist erledigt, jetzt brauchen wir nur noch Schnee von oben«, meint er. Gegenüber der Inzeller Max-Aicher-Arena erfolgt am 25. Januar der Startschuss zur Chiemgau-Team-Trophy, die unter dem Motto »Dabei sein ist alles« steht.

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»Wir bieten den Teilnehmern ein optimales Gelände gleich mit einer Steigung. Dann geht es durch das Moor in Richtung Froschsee. Das kann jedermann bewältigen und vor allem sind die Strecken sehr breit«, verspricht der Inzeller Streckenchef.

Längster Abschnitt im Bereich Ruhpolding

Den längsten Abschnitt der Team-Trophy müssen die freiwilligen Helfer im Bereich Ruhpolding in einen optimalen Zustand bringen. »Die Streckenbeschilderung ist angelaufen«, sagte Streckenchef Alois Reiter und verweist auf das neue Beschilderungssystem in diesem Winter.

Die Loipe führt vom Froschsee vorbei an der Chiemgau-Arena bis ins 3-Seen-Gebiet. »Das Profil der Strecke ist sehr kupiert. Schlüsselstelle ist eine nicht ganz leichte Abfahrt im Ortsteil Gnaig«, so Reiter. Allerdings können die Ski dort auch abgeschnallt werden. Über die sogenannte Golfplatzloipe geht es über die Ortsmitte nach Wasen und dann in die Laubau weiter in Richtung Reit im Winkl.

»Ich denke, es ist eine Strecke zum genießen, vor allem im Bereich der Seen«, macht der erfahrene Streckenchef Lust auf eine Teilnahme an der Chiemgau-Team-Trophy. Doch auch Reiter und seine vielen Helfer sind auf Naturschnee angewiesen. Kunstschnee gibt es nur im Bereich der Chiemgau-Arena und der wird im Januar für den Biathlon-Weltcup gebraucht.

»Die Standardstrecken bestens präparieren«

Da ist sich Andi Mühlberger aus Reit im Winkl mit seinen Kollegen in Inzell und Ruhpolding einig. Um die Veranstaltung zum großen Erlebnis für die Teilnehmer werden zu lassen, braucht es ein wenig die Hilfe von Petrus. »Ich bin überzeugt, dass wir den Schnee bekommen«, ist sich Mühlberger sicher. Die Reit im Winkler setzen bei den Vorbereitungen auf ihre lange Tradition, unter anderem als Ausrichter von Weltcups. »Wir werden unsere Standardstrecken bestens präparieren«, verspricht er.

Wenn alle Stricke reißen, wird alles mit Kunstschnee belegt. Am Ende der Strecke kurz vor dem Ziel im Langlaufstadion erwarten die Teilnehmer noch ein paar leichte Anstiege. »Diese kann jeder schaffen.« Immerhin können die Teilnehmer an der Chiemgau-Team-Trophy den Bereich Seegatterl ganz durchlaufen, was sonst nicht möglich ist.

»Niemand braucht seine Bretter abzuschnallen, um Straßen zu überqueren«, verspricht Mühlberger. Und sollte jemand der Bereich des sogenannten Dürrfeldkreuzs zu schwierig sein, kann dieses mit dem Bus umfahren werden. SHu.