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Wieder keine Punkte für den SVK

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Auch der Kirchanschöringer Mike Opara (links, hier im Duell mit dem Landsberger Sebastian Gilg) visierte nur das Aluminium an. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring hat in der Fußball-Bayernliga Süd das Heimspiel gegen das bisherige Schlusslicht TSV Landsberg mit 0:1 verloren. Das Team von Yunus Karayün wartet damit nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Vor 385 Zuschauern hatte der SVK aber auch viel Pech und traf viermal nur das Gebälk des Gästetors.


Landsberg Trainer Uwe Zenkner war »glücklich, zufrieden und einfach nur froh«. Gerade wenn man auswärts in solch einer prekären Lage gewinne, fügte er hinzu. »Insgesamt war es ein glücklicher Sieg, da braucht man angesichts der Pfosten- und Lattentreffer nicht darüber reden.«

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»Wir hätten heute nicht verlieren dürfen«

SVK-Trainer Yunus Karayün war nach der Niederlage enttäuscht. »Wir bekommen mit der ersten Aktion wieder das Tor.« Es wäre auffällig, »dass wir nicht hellwach aus der Kabine kommen«. Er könne der Mannschaft danach keinen Vorwurf machen, fügte er hinzu. »Wir treffen viermal den Pfosten«, so der Spielertrainer, »und haben jede Menge Chancen, die wir machen müssen.« Ob glücklich oder unglücklich: »Wir hätten heute nicht verlieren dürfen und laufen jetzt wieder hinterher.«

Der SVK musste im Spiel gleich mehrere Rückschläge hinnehmen. Martin Söll verletzte sich in einem Zweikampf mit Gäste-Tormann Philip Beigl (8.), der erste Angriff der Gäste aus der Kreisstadt am Lech führte schon zum Tor des Tages: Sebastian Bonfert, rechts in die Gasse geschickt, passte scharf in die Mitte des Strafraums und dort schoss Manuel Detmar unhaltbar zum 0:1 ein (13.). Nach 20 Minuten gab es dann schon die ersten Pfiffe der Zuschauer.

In der 33. Minute begann das Aluminium-Schießen der Anschöringer. Ein Schuss von Tobias Schild wurde abgefälscht und landete am Pfosten. Nur zwei Minuten später donnerte der Ball gegen den rechten Pfosten, Tobias Sandner war diesmal der Unglücksrabe. Fünf Minuten vor der Pause verletzte sich dann auch noch Kapitän Albert Eder.

Bis zur Pause war auch ein prominenter Zaungast in Kirchanschöring: Sascha Mölders vom TSV 1860 München drückte seinem Spezl Dominik Schön vom TSV Landsberg die Daumen und sah »ein ausgeglichenes Spiel«. Der SVK habe zwei riesen Dinger gehabt, fügte er noch hinzu. »Die zweite Halbzeit wird noch eine enge Kiste.«

Nach dem Wechsel mühte sich der SVK redlich, aber ein Tor wollte nicht fallen. Zunächst setzte Manuel Jung nach Vorarbeit von Mike Opara einen Kopfball an den rechten Pfosten (51.), kurz darauf wurde Jung über rechts in die Gasse geschickt, sein Schuss ging zur Abwechslung an den linken Innenpfosten (52.). Der SVK bliebe weiter am Drücker, Schild scheiterte gegen Torwart Beigl (77.), im Duell Yasin Gürcan gegen den Gäste-Torwart war dieser wiederum der Sieger (86.).

Der SVK ist nun am Mittwoch, 18 Uhr, im Nachholspiel gegen den TuS Holzkirchen erneut gefordert. Bis dahin müssten, so Coach Karayün, »die Fehler analysiert und minimiert werden«. Es gehe weiter, man sei erst am Anfang der Saison und niemand werde den Kopf in den Sand stecken.

SV Kirchanschöring: Hoyer, Sahin Karayün, Eder (46. Opara), Kart (46. Jung), Yunus Karayün, Gürcan, Vogl, Söll (17. Sandner), Hofmann, Schild, Sturm.

TSV Landsberg: Beigl, Bonfert, Beinhofer, Gilg, Neuhaus (62. Mailänder), Daniel Siegwart, Philipp Siegwart, Nichelmann (72. De Pascalis), Schön, Detmar, Meichelböck (29. Buschel).

Tor: 0:1 Detmar (13.).

Zuschauer: 385.

Schiedsrichter: Quirin Demlehner (FC Julbach-Kirchdorf). mw

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