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Wer löst die Olympia-Tickets?

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Die Strecken für den Biathlon-Weltcup vom morgigen Freitag bis zum Sonntag in Oberhof sind wettkampffähig präpariert. »Wir werden alle Rennen planmäßig und bei fairen Bedingungen austragen können«, kündigte Franz Berger, Renndirektor des Biathlon-Weltverbands IBU, gestern an.


Während die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel in ihrer letzten Biathlon-Saison die Olympia-Norm genau wie Franziska Hildebrand und die Nachwuchs-Biathletinnen Laura Dahlmeier und Franziska Preuß vom Stützpunkt Ruhpolding bereits erfüllt hat, kämpfen Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle und Miriam Gössner noch um die Qualifikation. Gössner darf nach ihrer langen Verletzungspause mit Wohlwollen bei der Nominierung rechnen; die Reit im Winklerin steht dagegen unter Druck.

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Prominentester deutscher Skijäger ohne Olympia-Norm ist Andreas Birnbacher. »Das belastet mich aktuell noch nicht sonderlich. Ich wusste, dass ich die Rennen im Dezember noch brauche, um wieder in Form zu kommen«, erklärte der in der Vorbereitung angeschlagene Schlechinger. Im Männerteam ersetzt der in den ersten beiden Weltcup-Wettbewerben starke Daniel Böhm den Schalke-Sieger Florian Graf. Laura Dahlmeier wird in Oberhof nur im Massenstart antreten, Nadine Horchler geht im Sprint und in der Verfolgung an den Start.

»Wir hoffen, dass in den nächsten Weltcuprennen auch diejenigen, die bisher noch nicht die Kriterien erfüllen konnten, die olympische Messlatte überspringen«, so Chef-Bundestrainer Uwe Müßiggang. »Bei den Heimweltcups ist es ohnehin immer unser Anspruch, möglichst unter die besten Acht beziehungsweise auf das Podium zu kommen. Von daher ist der Druck in Oberhof nicht höher als in den nicht-olympischen Jahren.«

Für ein Olympia-Ticket müssen sich die Biathleten einmal unter den ersten Acht oder zweimal unter den ersten 15 platzieren.

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