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»Weiteren Schritt nach vorne gemacht«

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Sie darf sich über eine erfolgreiche Saison freuen: Gabi Hirschbichler. (Foto: Wukits)

Statt der Schlittschuhe hat sie sich jetzt die Alpinski angeschnallt und mit ihrer Inzeller Trainingsgruppe einen kurzen Skiurlaub gegönnt. Das hat sich Eisschnellläuferin Gabi Hirschbichler vom DEC Inzell redlich verdient.


Schließlich kann die 31-Jährige auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen. »Ich habe wieder einen Schritt nach vorne gemacht«, gibt sich die Sportlerin gewohnt bescheiden. »Das war eine ausgezeichnete Leistung, was die Gabi da in den vergangenen Monaten abgeliefert hat«, bringt es Bundestrainer Markus Eicher auf den Punkt.

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Zuletzt krönte sie ihre Saison mit einem zehnten Platz über 1000 Meter beim Weltcupfinale in Erfurt. Die besten Rennen der Saison hat sie aber nach eigener Einschätzung bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen abgeliefert. Über 1000 Meter lieferte sie mit 1:17,28 Minuten eine famose Leistung ab und kam auf den 17. Platz. Über die 1500 m schaffte sie sogar Rang 14 in 1:59,49 Minuten. »Es ist immer toll, seine besten Leistungen zu den Saisonhöhepunkten abliefern können«, meint sie im Rückblick.

Zurückzuführen sind die Ergebnisse auf die gute Zusammenarbeit mit der Inzeller Gruppe und deren Trainer Danny Leger. »Das zahlt sicher immer mehr aus und ich schätze es, mich trotz meines 'Alters' Jahr für Jahr zu verbessern«, sagt sie schmunzelnd.

Deswegen will sie mit ihren 31 Jahren die Schlittschuhe noch keineswegs an den Nagel hängen. »Ich freue mich jetzt auf ein paar Wochen zuhause zu sein und dann werde ich das Training wieder aufnehmen«, verrät die Sportlerin.

Vor allem der Heimweltcup im Dezember ist in ihrem Kalender dick angestrichen. »Das ist immer eine Motivation, dort zu laufen und sich den Fans zu zeigen.« Daneben gibt es für Gabi Hirschbichler sicher noch einiges an Zielen. Immerhin schaffte sie es beim ersten Weltcup der Saison 14/15 in Japan mit dem deutschen Team als Dritte auf das Podest. Zum »alten Eisen« gehört sie noch lange nicht und so wird sie sich Mitte April wieder die Schlittschuhe anziehen. SHu

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