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Wegweisendes Kellerduell für Ottings Damen

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Ottings Judith Neumeier (links, hier im Duell mit der Altöttingerin Ramona Mittermeier) und ihr Team sind beim noch sieglosen Schlusslicht FSV Höhenrain zu Gast. (Foto: Butzhammer)

Am Allerheiligen-Wochenende sind bei den Fußballerinnen in den meisten Ligen nur Nachholspiele angesetzt. Ausnahme ist die Bezirksoberliga. Dort hofft die DJK Otting nach vier Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz endlich auf die Wende. Die Mannschaft von Trainer Charly Eder ist am Sonntag um 11 Uhr beim noch sieglosen Schlusslicht FSV Höhenrain zu Gast.


»Gegen den Letzten muss ein Pflichtsieg her, um den Anschluss an die Tabellenmitte nicht zu verlieren«, betont Ottings Sprecherin Michaela Kurz. »Irgendwann muss der Knoten platzen, um das Selbstvertrauen nicht zu verlieren.« Otting hat allerdings weiter mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Neben der verletzten Torfrau Alex Schörgenhofer fehlt jetzt auch Nadine Waritschlager (Außenbandriss) länger.

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Gleich zweimal im Einsatz ist in den kommenden Tagen der TV Altötting – und zweimal geht's vor eigenem Publikum um Punkte. Der Absteiger, der aktuell auf dem 5. Tabellenplatz steht, möchte am Freitag um 19 Uhr die Zähler gegen den Rangsechsten FC Puchheim einfahren. Der Vorletzte SpVgg Hebertshausen ist dann am Sonntag um 14 Uhr zu Gast in der Wallfahrtsstadt. Läuft alles nach Plan, könnte Altötting mit zwei Siegen den Kontakt zum Spitzentrio TuS Bad Aibling, TSV Gilching und BCF Wolfratshausen herstellen.

In der Kreisliga Gruppe III ist der SV Waldhausen am Sonntag um 15 Uhr auswärts beim FC Kirchweidach gefordert. Der Sieger der Partie macht in der Tabelle einen Sprung ins obere Mittelfeld.

Der SC Inzell nimmt in der Kreisklasse Gruppe III einen neuen Anlauf, um die ersten Punkte der Saison einzufahren. Gegner ist am Freitag um 19.30 Uhr auswärts der TuS Engelsberg.

Auch die DJK Traunstein ist am Wochenende im Einsatz – und zwar im Achtelfinale des BFV-Pokals. Die Truppe von Bernhard Schneider muss dabei am Sonntag um 11 Uhr zum Bezirksliga-Konkurrenten TSV Grafing reisen. Besondere Brisanz bekommt die Partie dadurch, dass in dieser Begegnung die beiden Spitzenteams der Liga aufeinander treffen.

»Da wird wohl keiner die Karten auf den Tisch legen«, vermutet Schneider, der den Druck von seinem Team nimmt. »Wir müssen nicht unbedingt weiterkommen.« Viel wichtiger ist ihm die Liga – und da treffen die beiden Kontrahenten im März 2015 erneut aufeinander. Traunstein hat übrigens noch eine Rechnung mit Grafing offen, denn das erste Saisonspiel ging eben gegen diesen Gegner mit 3:5 verloren. Die Revanche soll spätestens im Rückspiel gelingen. SB