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Wechselbad der Gefühle für den SV Kirchanschöring

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Er konnte in Ismaning nicht nur seinen sechsten Saisontreffer, sondern letztlich auch einen 3:2-Erfolg seines SV Kirchanschöring bejubeln: Sebastian Leitmeier. (Foto: Butzhammer)

Die Serie hat gehalten: Zum elften Male in Folge blieb der SV Kirchanschöring in der Fußball-Landesliga Südost ungeschlagen. Der SVK verbuchte am gestrigen Freitag beim FC Ismaning einen 3:2-Erfolg.


Die Partie war für die Kirchanschöringer ein »Wechselbad der Gefühle«. Einer 1:0-Führung folgte ein 1:2-Rückstand, ehe in der Schlussphase doch noch der 3:2-Sieg sichergestellt werden konnte.

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Sechstes Saisontor

Ismaning begann stark und mit aggressivem und gutem Pressing. Doch nach einer Viertelstunde brachte Sebastian Leitmeier die Kirchanschöringer in Führung – es war sein sechstes Saisontor. Danach kamen die Gelb-Schwarzen zunächst immer besser in Schwung, ehe sie ein umstrittener Foulelfmeter bremste: Torjäger Evangelius Gkoroumanos verwandelte den Strafstoß zum 1:1 (34. Minute) und erzielte damit ebenfalls seinen sechsten Saisontreffer.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte SVK-Spielertrainer Patrick Mölzl dann Thomas Wentenschuh für Thaddäus Jell ein. Doch zunächst kamen die Hausherren gut in die Partie und wurden belohnt. Nach einem Freistoß von links ließ SVK-Schlussmann Dennis Kracker den Ball abprallen, per Abstauber traf Alexander Buch zum 2:1 (60.).

Der SVK kam nun besser ins Spiel, und Mölzl machte seinen Schützlingen Mut: »Wir bekommen schon noch unsere Chancen«, feuerte er sie an. Mit Erfolg: Zunächst gelang Stefan Schmidhuber mit einem schönen Drehschuss, der rechts unten im Netz einschlug, der 2:2-Ausgleich (81). Dem in der 66. Minute für Florian Hofmann eingewechselten Manuel Omelanowsky glückte dann sogar noch der Siegtreffer der Gäste: Er traf zum 2:3-Endstand (87.).

»Charakter gezeigt«

Entsprechend erleichtert zeigte sich nach dem Schlusspfiff auch Patrick Mölzl: »Das war eine enge Kiste. Aber wir haben nach dem 1:2-Rückstand Charakter gezeigt und waren dann eine Klasse stärker. Dass wir gleich noch zwei Tore geschafft haben, war zwar etwas glücklich, aber wir haben uns den Erfolg wirklich erarbeitet«, lobte er seine Schützlinge.

Am nächsten Samstag (11. Oktober) haben die Kirchanschöringer dann Heimrecht gegen den ASV Dachau. who