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Was war der Erfolg gegen Deisenhofen wert?

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Nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Deisenhofen ist SVK-Torjäger Sebastian Leitmeier morgen beim Gastspiel in Berg am Laim bei Türk Gücü gesperrt. (Fotos: Butzhammer)

Das nächste Spiel ist immer das wichtigste – diese Binsenweisheit trifft auf die Situation des Fußball-Landesligisten SV Kirchanschöring zu. Denn nach dem bemerkenswerten 4:0-Sieg über den starken FC Deisenhofen ist dieser Erfolg nur wirklich etwas wert, wenn die Männer von der Ache jetzt nachlegen. Und das wollen sie am morgigen Sonntag um 14.45 Uhr bei Türk Gücu Ataspor München auch tun.


Für die Türken gab es in dieser Spielzeit bisher nur einen Sieg zu feiern – gegen den FC Ismaning. Da steht der SVK als Zweiter der Tabelle mit vier Spielen ohne Niederlage und zwei überzeugenden Siegen weitaus besser da. Die zuletzt gezeigte Konstanz und Stabilität gilt es nun auch gegen Ataspor abzurufen, dann stehen die Chancen auf mindestens einen Punkt schon sehr gut.

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Verzichten müssen die Gelb-Schwarzen auf den gesperrten Sebastian Leitmeier, der die Strafe nach seiner unnötigen Tätlichkeit aus dem Deisenhofen-Spiel absitzt. Das Sportgericht war milde zu dem »Anschöringer« Torjäger, der nur eine Partie aussetzen muss. Derweil müssen andere treffen – und das klappte zuletzt gut. Stephan Schmidhuber, Christian Heinrich und vor allem Alois Strasser bewiesen zuletzt, dass auch sie Tore machen können. Strasser erzielte beispielsweise in den letzten drei Partien zwei Tore.

Und auch Thaddäus Jell, zeichnete sich zuletzt als Torschütze aus. Die letzten vier Partien absolvierte er über die volle Distanz für den SVK, er wird wohl auch gegen Türk Gücü wieder mit Patrick Mölzl das Zentrum besetzen. Egal, wen der Spielertrainer bisher einsetzte, ein enormer Leistungsabfall war nicht zu beobachten. Der Kader scheint also bestens gerüstet zu sein, um auch knifflige Aufgaben zu lösen.

Als »heißester Kandidat«, den Platz von Leitmeier zu besetzen, gilt Manuel Omelanowsky. Aber auch Routinier Schmidhuber ist ein torgefährlicher Mann und sicher ebenfalls eine Option. Man darf also gespannt sein, wie Patrick Mölzl seine Mannschaft gegen die Türken taktisch ausrichten wird. Der Sonntag als Anstoßtag sorgt zwar für keine große Freude bei den »Anschöringern«, allerdings kann man so zusehen, was die Konkurrenz an den Vortagen abliefert.

Die Auswärtspartie in Berg am Laim ist zwar eine unangenehme Aufgabe, doch die Mannschaft wirkt stabil und geschlossen, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Mölzls Vater Erhan Önal war übrigens der erste Fußballer mit Migrationshintergrund, der als Profi beim FC Bayern spielte. Önal begann seine Kickerkarriere – ausgerechnet – bei Türk Gücü ... bts