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Was für ein Glücksgefühl

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Unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger war erstmals in diesem Jahr mit dem Rad draußen unterwegs.

Was für eine geniale Trainingswoche! Gleich aus zwei Gründen bin ich richtig gut gelaunt, während mein kleiner Freund, der Schweinehund, mal wieder in der Ecke schmollt. Soll er doch – ich geh auch ohne ihn raus! Ich bin also erstens endlich das erste Mal in diesem Jahr mit dem Rad draußen unterwegs gewesen und zweitens war mein erster Tempolauf in diesem Jahr gleich mal richtig gut! Da lacht das Sportlerherz!


Aber der Reihe nach: Für die erste Radausfahrt habe ich freie Hand bekommen. »Du kannst ganz ohne Vorgaben fahren«, hat mir meine Trainerin Pamela Gutsch mit auf den Weg gegeben. »Fahr einfach drauf los, so lange du willst und wohin du willst.« Gesagt, getan. Am Ende des Tages waren es 76 Kilometer mit dem Mountainbike. Und ich hab dabei vor allem eines gemacht: Die Sonne, die Natur, die Ruhe und unsere herrliche Region in vollen Zügen genossen!

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Und ja, dann durfte ich auch erstmals in diesem Jahr beim Laufen raus aus dem Grundlagenbereich – was für eine Wohltat mal nicht mit angezogener Handbremse laufen zu müssen! Okay, gut, ich weiß, in ein paar Wochen werde ich mir diese Grundlagenläufe wieder sehnlichst zurückwünschen, wenn mich meine Trainerin über die Bahnen jagen wird. Aber auch darauf freue ich mich jetzt aktuell gerade richtig! Hoffentlich darf man das dann auch wieder...

Aber zurück zu meinem Tempolauf über 12 km mit gezielten Steigerungen: Was das ganze Training über den Winter gebracht hat, sehe ich beim Überprüfen meiner Daten auf meiner Uhr – und zwar schwarz auf weiß! Das Strahlen aus meinem Gesicht bekomme ich den ganzen Tag über jedenfalls nicht mehr weg! Ein Glücksgefühl pur! Denn ich bin wirklich schon schnell unterwegs gewesen, ohne dabei ganz an meine Grenzen gehen zu müssen. »Schade eigentlich, dass dieses Jahr wohl eher kein Wettkampf sein wird«, denke ich mir kurz.

Aber was soll's – der Weg für meine angestrebte Langdistanz-Premiere im nächsten Jahr ist jedenfalls richtig! Und auch meine Trainerin Pamela Gutsch freut sich über meine neuesten Lauf-Werte und schreibt mir: »Steffi, super Lauf! Du warst ganz oft im Fünfer-Bereich! Mega!«

Und mit diesem guten Gefühl im Bauch steigt bei mir doch tatsächlich schon die Vorfreude aufs Wochenende: Und da steht unter anderem ein 20-km-Lauf auf dem Trainingsplan. Ein Halbmarathon quasi. Und weil ich bisher noch nicht ganz so oft, so weit gelaufen bin, habe ich davor schon noch gehörigen Respekt – schließlich bin ich eine Hobbysportlerin. Aber mit den neuesten Lauf-Daten in der Tasche bin ich schon gespannt, was da so möglich sein wird – auch wenn's freilich nur ein Trainingslauf sein wird. Dran bleiben, heißt jetzt meine Devise! Also, dann: Ich geh jetzt noch ne Runde raus! Und Sie? 

Unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger setzt ihren Triathlon-Selbstversuch fort. Nachdem sie 2017 über die Volks-, 2018 über die Kurz- und 2019 über die Mitteldistanz gestartet ist, wird sie in diesem Jahr einen Zwischenschritt machen, um 2021 dann auf die Langdistanz zu gehen.

Stephanie Brenninger

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