Warten auf den ersten Saisonsieg

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SBC-Trainer Rainer Elfinger rechnet heute Abend mit der nächsten schweren Aufgabe für sein junges Team. Die Traunsteiner spielen in Ampfing. (Foto: Butzhammer)

In der Fußball-Landesliga Südost geht es Schlag auf Schlag weiter: Nach der ersten Englischen Woche steht gleich die nächste an und der SB Chiemgau Traunstein ist dabei erneut erst einmal auswärts gefordert. Die Truppe von Trainer Rainer Elfinger muss heute Abend beim TSV Ampfing ran. Anpfiff der Begegnung im Raiffeisen-Sportpark ist um 20 Uhr. Zum Abschluss der zweiten Englischen Woche steht dann noch das zweite Heimspiel der Saison für den SBC auf dem Programm. Die Traunsteiner sind am Freitag um 19.30 Uhr gegen den SSV Eggenfelden gefordert.


Doch jetzt gilt die volle Konzentration erst einmal der Partie heute Abend. Und dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen SBC-Stürmer Goran Divkovic. Der kroatische Mittelstürmer wechselte ja im Sommer 2020 – also mitten unter der Corona-Saison 2019/21 – zum Ligarivalen.

Beide Teams haben aktuell übrigens eines gemeinsam: Sie warten jeweils noch auf den ersten Sieg der Saison und finden sich deshalb aktuell im Tabellenkeller wieder. Während die Traunsteiner auf Platz 15 immerhin schon einen Zähler auf dem Konto (2:2 gegen die SpVgg Landshut) haben, stehen die Schweppermänner auf Rang 16 nach zwei Partien noch ohne Punkte da. Die Truppe von Trainer Heiko Baumgärtner verlor am ersten Spieltag mit 0:1 beim SSV Eggenfelden und hatte auch im Heimspiel gegen den TuS Holzkirchen mit 1:2 das Nachsehen. Das Heimspiel gegen den SV Bruckmühl fiel aus, weil einige Spieler der Gäste von den jüngsten Überschwemmungen im Großraum Bruckmühl betroffen gewesen sind.

Eine ganz gefährliche Konstellation, denn so SBC-Trainer Elfinger, der Gastgeber stehe schon etwas mehr unter Druck als seine junge Truppe. »Ampfing ist eine arrivierte Mannschaft und hat einige große Namen drin«, weiß der Übungsleiter. Er selber hofft, dass bei seiner Mannschaft am vierten Spieltag nun endlich der Knoten platzt. »Wir müssen unsere Stärken reinwerfen und dürfen nicht zu viel Angst haben«, sagt der Coach. Vor allem die SBC-Abwehr muss sich schnell stabilisieren. Aktuell hat das Team um Kapitän Moritz Knauer zusammen mit der SE Freising die zweitmeisten Gegentreffer kassiert – nämlich neun. Nur Schlusslicht SB DJK Rosenheim fing mit zwölf Gegentoren noch ein paar mehr.

SB

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