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Wann lässt Mölzl endlich mal die Neuen ran?

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Der Kirchanschöringer Manuel Jung (rechts) nahm es in dieser Szene gleich mit zwei Vilzinger Gegenspielern, Daniel Völkl (links) und Sebastian Niebauer, auf. Auch am Sonntag muss sich der SVK beim FC Pipinsried wieder auf ein heißes Bayernligaduell einstellen. (Foto: Butzhammer)

Nach zweiwöchiger Spielpause – das Heimspiel gegen Heimstetten wurde abgesagt – greifen die Kicker des SV Kirch-anschöring wieder ins Geschehen der Fußball-Bayernliga Süd ein: Am Sonntag um 15 Uhr gastiert das Ensemble von Trainer Patrick Mölzl beim FC Pipinsried, der als Tabellenfünfter durchaus noch Hoffnungen auf den Regionalliga-Aufstieg hat.


Allerdings stehen die Mannen aus dem Dachauer Hinterland in ihrem Stadion an der Reichertshauser Straße gehörig unter Druck. Wollen sie tatsächlich noch von Liga vier träumen, müssen sie den SVK in die Schranken verweisen. Denn: Aktuell beträgt der Rückstand der Truppe von Spielertrainer Fabian Hürzeler auf Relegationsplatz zwei elf Punkte (bei zwei Spielen Rückstand). Größer darf er auf keinen Fall werden, sonst müssen die Pipinsrieder ihre Aufstiegsambitionen wohl zumindest um ein Jahr verschieben.

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»Nach ihrer 1:2-Niederlage aus der Vorwoche beim TSV Dachau werden sie mit Wut im Bauch spielen – für uns wird’s auf alle Fälle ein brutal schweres Auswärtsspiel«, mutmaßt Mölzl, dessen Crew im Kalenderjahr 2017 noch ohne eigenen Treffer und ohne Gegentor ist.

Auch SVK-Teammanager Michael Wengler schätzt den Sonntagsgegner bärenstark ein »Seit dem 2:0-Sieg in der Vorrunde bei uns haben sich die Pipinsrieder regelrecht zu einem Favoriten gemausert«, sagt er, »daran ändert auch ihre Niederlage vor 350 Zuschauern im Landkreis-Derby nichts.«

Wie im Vorjahr, als der damalige Dritte TSV 1860 Rosenheim anstelle des SV Pullach in die Relegation rückte und den Aufstieg in die Regionalliga Bayern schaffte, so könnte auch heuer wieder Rang drei interessant werden, erklärt Wengler, »denn Tabellenführer Pullach kann erneut nicht aufsteigen – die haben kein geeignetes Stadion und von der Stadt München fürs ,Grünwalder’ eine Absage erhalten«.

Damit wäre laut Reglement der Zweite dran, aktuell sind das die Unterföhringer FC-Kicker. »Die müssten sich in Heimstetten einmieten, weil sie erst 2020 eine Regionalliga-Anlage mit Gästeblock, komplett eingezäuntem Spielfeld etc. erhalten.« Insofern muss man abwarten, wer letztlich vor Pipinsried landet und was in Sachen Aufstieg dann am Ende möglich ist. Alles geben werden die Hausherren allemal gegen den SVK!

Bei den »Anschöringern« darf man gespannt sein, ob die Neuzugänge Thomas Liener und Mike Opara endlich zu ihren ersten Bayernliga-Minuten kommen – zuletzt wechselte Mölzl bei den Nullnummern gegen Vilzing und in Sonthofen nur jeweils einmal aus, ließ also mehrere Spieler die vollen 90 Minuten auf der Bank.

Wer übrigens mit dem großen Bus die Fahrt nach »Pipi« mitmachen will, kann sich bei den Abteilungsleitern Manfred Abfalter und Sepp Thanbichler anmelden. An mangelnder Fan-Unterstützung soll nämlich am Sonntag das Unternehmen, zumindest einen Punkt zu entführen, auf gar keinen Fall scheitern ... cs