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Wagings Trainer Zeif fordert klare Steigerung

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Er verhinderte zuletzt in Miesbach ein Waginger Debakel: Torhüter Michael Endlmaier zeigte zahlreiche hervorragende Paraden. (Foto: Weitz)

Auf einen Gegner, der schon eher die Kragenweite des TSV Waging besitzt als am vergangenen Wochenende der bärenstarke 1. FC Miesbach, treffen die »Seerosen« am morgigen Samstag um 16 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion, wenn der SV Heimstetten II seine Visitenkarte in der Fußball-Bezirksliga Ost abgibt.


»In Miesbach waren wir völlig chancenlos«, erklärt TSV-Trainer Bernhard Zeif ohne Umschweife, »da ging unsere Niederlage auch in der Höhe (0:3) absolut in Ordnung.« Seine Truppe habe »zu wenig Biss gezeigt, um gegen so einen starken Gegner etwas zu holen«, übte der Trainer Kritik an seinen Schützlingen. Einzige Ausnahme war Schlussmann Michi Endlmaier, der auf der Senator-Voigt-Anlage ein Debakel vereitelte.

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Gegen die Regionalliga-Reserve aus Heimstetten, die als Achter derzeit im Mittelfeld – ohne Chance nach vorne – platziert ist, soll es wieder weitaus besser werden, wird ganz klar der dritte Saison-Heimsieg angepeilt.

Die Personalsituation dürfte schon mal nicht dagegen sprechen, denn bis auf Michael Fuchs (Leistenverletzung) und Urlauber Wolfgang Gabler sollte der TSV-Kader komplett sein – zumal Co-Trainer Patrick Quast »gut erholt aus dem Urlaub zurück ist«, wie es Zeif formulierte.

»Ich erwarte ein Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe«, meint der Waginger Übungsleiter, »die Heimstettener sind auf alle Fälle ein spielstarker Gegner, der uns alles abverlangen wird.« Insofern sei »eine deutliche Steigerung der Laufleistung« unabdingbar – allein schon deshalb, »um wieder in die Zweikämpfe zu kommen«, betont Zeif. Er möchte auch mehr Engagement seiner Kicker spüren, »wenn es darum geht, das eigene Tor zu verteidigen.« Zudem fordert er von seinen Akteuren, »dass sie den Ballführenden besser unterstützen.«

Mit einem kompakten und aggressiven Auftreten der gesamten Mannschaft sowie nicht zuletzt schnellem Umschaltspiel und konsequenter Chancenverwertung sei ein Dreier drin, den man »den hoffentlich zahlreichen Zuschauern« (Zeif) unbedingt bieten wolle, zumal es ja auch ein attraktives Vorspiel gibt (Duell der Zweiten Mannschaften gegen Kirchanschöring/Anstoß um 14 Uhr).

Der Waginger Trainer hätte nichts dagegen, »wenn man an unserer Körpersprache erkennen kann, dass uns nichts geschenkt wird und wir alles abrufen müssen um zu Punkten zu kommen.« Ausreden dürfe es ab sofort keine mehr geben, so Zeif: »Abstiegskampf annehmen und Gas geben!« cs

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