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Waginger Rehabilitation?

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Mit vereinten Kräften den Gegner bremsen: Das wollen die Waginger Fußballer auch heute gegen den Mitfavoriten TSV Ampfing schaffen – so wie es in dieser Szene Franz Eder (links) und Bastian Maier gegen den Traunreuter Florian Wiesholler tun. (Foto: Weitz)

Rehabilitation ist angesagt für die Bezirksliga-Fußballer des TSV Waging: Im Heimspiel gegen den TSV Ampfing, das heute um 16 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion angepfiffen wird, wollen die Mannen von Robert Kranich und Bruno Tschoner beweisen, dass sie auch anders auftreten können als am vergangenen Mittwoch beim ESV Freilassing (0:5).


»Die mit Abstand schlechteste Tagesform dieses Sommers gepaart mit der Ausnahme-Truppe des ESV«, so Spielertrainer Tschoner – das ergab letztlich eine saftige Watsch’n für die »Seerosen«. Und der Ex-Kirchanschöringer ergänzt: »Sollte Freilassing vom Verletzungspech weitestgehend verschont bleiben, hat der ESV in dieser Liga eigentlich nichts verloren. Wer in der zweiten Halbzeit neben Daniel Leitz, Albert Deiter und Mijo Studenovic einen fitten Ex-Profi wie Lubo Neubauer bringen kann, der hat keinen Schwachpunkt.«

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Doch auch eigene Unzulänglichkeiten seien für die Abfuhr verantwortlich gewesen, so der Waginger Spielertrainer. »Die Anhäufung der gleichen Fehler und der Umgang damit hat Robert und mir teilweise nicht gefallen. Das haben wir klar angesprochen und wollen wir in positive Energie umsetzen.« Auch wenn nun mit der Ampfinger Günter-Güttler-Crew »ein weiteres Top-Team« (Tschoner) kommt, gelte es zu beweisen, »dass Freilassing nur ein Ausrutscher war. Die Devise heißt 'Volle Kraft voraus'«. Bei den Hausherren ist der Einsatz von Berni Mühlbacher und Simon Singhammer sehr fraglich. Einige weitere Spieler sind leicht angeschlagen, wollen aber gegen die »Schweppermänner« unbedingt mitmischen.

Man darf gespannt sein, ob es ein Nachteil für die Waginger ist, dass die Gäste unter der Woche spielfrei waren und somit gut erholt in die Partie gehen können. Nach der Auftaktniederlage beim VfL Waldkraiburg wird der Mitfavorit jedenfalls alles daran setzen, um den totalen Fehlstart zu vermeiden.

»Da müssen wir mit all unser Kampfkraft, unserem Siegeswillen und auch mit spielerischen Mitteln dagegenhalten«, fordert Wagings Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter. Er ergänzt: »Wir wollen selbstbewusst auftreten und versuchen, so lange wie möglich daheim ungeschlagen zu bleiben.« Übrigens: Um etwa 15.25 Uhr, kommen die Miss-Herbstfest-Kandidatinnen – darunter die Wagingerin Sandra Weidenspointner – ins Stadion und stellen sich bis gegen 16 Uhr vor. »Wir würden uns also sehr freuen, wenn die Zuschauer schon eher kommen würden«, sagt Hinterreiter. Im Anschluss an das Bezirksliga-Duell findet das Testspiel der Waginger »Zweiten« gegen den WSV Samerberg statt. cs