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Waging will zumindest Rang acht halten

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So wollen die Waginger auch diesmal wieder möglichst viele Treffer bejubeln wie hier (von links) Manuel Sternhuber, Stefan Mühlthaler und Michael Fuchs. Allerdings ist der Einsatz von Sternhuber noch fraglich. (Foto: Weitz)

Zum letzten Heimspiel einer äußerst zufriedenstellenden Saison erwartet der Fußball-Bezirksligist TSV Waging am morgigen Samstag um 16 Uhr den TuS Raubling, der noch mitten im Abstiegskampf steckt. »Wir wollen uns mit einem Sieg vom zuletzt zahlreich erschienenen Publikum verabschieden«, so TSV-Co-Trainer Patrick Quast, »und unseren achten Tabellenplatz zumindest verteidigen.«


Er betont, dass die »Seerosen« gegen die Kicker aus dem Inntal »nichts zu verschenken« haben und höchst engagiert zu Werke gehen wollen. Auch zuletzt gegen den FC Töging (machte mit einem 2:0 sein Meisterstück) hätte sein Team »eine ordentliche Leistung« gezeigt, meint Quast, trotzdem sei die Niederlage gegen diesen cleveren Gegner verdient gewesen. »Gratulation an den FC Töging zu einer starken Saison und zum Aufstieg in die Landesliga«, anerkannte der TSV-Spielertrainer, der neben Cheftrainer Bernhard Zeif die Geschicke des starken Aufsteigers lenkt.

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Im Kader der Hausherren wird es im zweiten Heimspiel binnen acht Tagen kaum Veränderungen geben. Allerdings steht hinter dem Einsatz des in der Rückrunde erfolgreichsten Waginger Torjägers Manuel Sternhuber noch ein Fragezeichen.

Auf Raublinger Seite darf man gespannt sein, wie die Mannschaft auf den Trainerwechsel reagiert: Manfred Thaler wurde nach fünf sieglosen Spielen in Folge freigestellt, und bis zum Saisonende trägt das Dreigestirn Andi Braun, Dominic Rekofsky und Uli Maier die Verantwortung. »Die werden natürlich versuchen, alles aus dem Team rauszukitzeln, um der drohenden Abstiegsrelegation zu entgehen«, erwartet Quast, der über den Gegner sagt, »dass die Raublinger absolut die Qualität haben, um an einem guten Tag jeden Gegner zu bezwingen.«

Umso wichtiger sei es, dass sich die »Seerosen« taktisch diszipliniert präsentierten und in allen Bereichen mit der nötigen Konsequenz agierten. »Ein Zu-Null-Spiel zum Heimabschluss wäre schon super«, lässt Quast durchblicken, dass man über eine stabile Defensive (»an der immer die gesamte Mannschaft beteiligt ist«) zum Erfolg kommen wolle. cs