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Waging muss in die Relegation

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Für den TSV Waging um Stefan Mühlthaler (links, hier im Duell mit dem Kastler Michael Aigner) geht die Saison in die Verlängerung. Das Team von Werner Lorant muss in der Relegation ran, um dort doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. (Foto: Butzhammer)

Jetzt ist es amtlich: Der TSV Waging muss in der Fußball-Bezirksliga Ost nachsitzen. Das Team von Werner Lorant verlor beim TSV Kastl mit 1:3, während Rivale TSV Ebersberg beim TuS Raubling mit 2:1 gewann. Damit ist Ebersberg gerettet, während Waging in die Relegation muss. Das erste Relegationsspiel müssen die »Seerosen« gegen Großhadern auswärts bestreiten.


Tom Hofmann muss nach 21 Minuten verletzt raus

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Nach den letzten gut absolvierten Partien hofften die »Seerosen«, auch aus Kastl Punkte mitzunehmen. Dass dies nicht gelang, lag vielleicht auch daran, dass viele Leistungsträger verletzungsbedingt ausgefallen sind. Lorant musste zusätzlich zu den Langzeitverletzten Tobias Hösle und Hansi Huber noch auf Timon Schmidt (Kreuzbandabriss) und Spielführer Veit Gröbner (Sprunggelenk) verzichten. Zu allem Unglück fiel in Kastl nach 21 Minuten auch noch Tom Hofmann aus. Alles deutet auf einen Kreuzbandabriss hin. Er musste durch Stefan Mühlbacher ersetzt werden.

Mit Beginn der Partie war bei beiden Mannschaften eine offensive Spielweise zu erkennen. Zwingende Torchancen waren allerdings Mangelware. Der Führungstreffer für die Waginger fiel in der 31. Minute per Kopfball von Stefan Hinterreiter nach einem Eckball von Bastian Maier. Beide Mannschaften bemühten sich weiter. Es ergaben sich aber keine zwingenden Torchancen. In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie.

Mit Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Platzherren das Heft in die Hand. In der 47. Minute konnte die Waginger Defensive einen gut vorgetragenen Spielzug der Kastler gerade noch zur Ecke klären. Sechs Minuten später fiel der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Leonard Thiel nach einem herrlichen Spielzug über mehrere Stationen. In der 62. Minute gab es den Führungstreffer für Kastl durch Philipp Grothe, der super freigespielt wurde von seinem Bruder Dominik.

Vier Minuten später sah Dominik Grothe die Rote Karte (Spielerbeleidigung). Aber auch gegen die dezimierten Platzherren kamen die »Seerosen« zu keinen nennenswerten Torchancen mehr. So kam es, wie es kommen musste: Sebastian Handle machte in der 82. Minute mit einem Heber über Wagings Torwart Thomas Würnstl mit dem 3:1 alles klar für Kastl. Klu