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Waging macht es Siegsdorf zu leicht

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Siegsdorfs Spielmacher Felix Maaßen brachte seine Farben mit 2:0 in Führung. (Foto: Butzhammer)

Die Heimserie des TSV Waging ist beendet: Der TSV Siegsdorf hat am Samstagnachmittag mit einem verdienten 2:1-Erfolg im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga 2 die Punkte aus dem Wilhelm-Scharnow-Stadion entführt und den »Seerosen« somit die erste Heimniederlage seit dem 4. August 2018 zugefügt.


Das Spiel begann bei perfektem Fußballwetter und vor guter Kulisse (knapp 200 Zuschauer) temporeich. Bereits nach einer Minute verzeichneten die Gäste ihren ersten Torabschluss. Auf der anderen Seite stellte Siegsdorfs Torhüter Fabian König bei zwei Freistößen von Hans Huber seine Klasse unter Beweis.

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Nach zehn Minuten dann ein erster Schock für die gastgebende Sepp-Aschauer-Elf: Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich der etatmäßige Torhüter Maxi Bösch und musste ausgewechselt werden. Bene Schmid kam zu seinem Debüt in der »Ersten« – »und sollte dabei noch eine gute Rolle spielen«, sagte Wagings Spieler und Pressesprecher Andreas Siegel.

»Wir hatten viele einfache Ballverluste«

Nach einer Viertelstunde gingen die Gäste in Führung: Nach einem langen Einwurf auf der rechten Seite verlängerte Stefan Mauerkirchner das Leder und der völlig freie Michael Huber schloss trocken zum 0:1 ab. »Wir hatten viele einfache Ballverluste«, klagte Siegel, »offensiv ist uns bis dahin nur wenig gelungen.«

Bis zur 37. Minute war das Spiel geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld. Dann nahm sich Siegsdorfs Spielmacher Felix Maaßen den Ball und zog aus 30 Metern einfach mal ab. Das Leder bekam eine seltsame Flugbahn und war für Torhüter Schmid nicht mehr zu erreichen – 0:2. Mit diesem Stand ging’s in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte zeigte sich Waging etwas verbessert und versuchte, offensiver zu agieren. Dabei lief die Aschauer-Truppe immer wieder in Konter – Mauerkirchner scheiterte zweimal am hervorragenden Schmid. In Minute 66 gelang den Hausherren der Anschlusstreffer durch Kapitän Manuel Sternhuber: Nach einem Ballgewinn von Siegel gelangte das Leder über die Zwischenstation Andi Kamml zu »Sternei«, der König keine Abwehrchance ließ.

Die Crew von Trainer Franz Huber verteidigte nun geschickt. Eine letzte Chance zum Ausgleich vergab der eingewechselte Martin Kronbichler in der 90. Minute. Andi Siegels Fazit: »Ein verdienter Siegsdorfer Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können. Doch Bene hat uns lange im Spiel gehalten.« Der Pressemann gab auch zu, »dass wir keine gute Leistung gebracht haben – besonders in den ersten 45 Minuten war das nix Berühmtes«. cs