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Waging hofft auf Befreiungsschlag

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Manuel Sternhuber (am Ball) wird bei den Wagingern heute im Bezirksliga-Duell gegen Ebersberg wohl nicht zum Zuge kommen. Er konnte in dieser Woche wegen beruflicher Verpflichtungen nicht mittrainieren. (Foto: Butzhammer)

Gelingt dem TSV Waging im vierten Anlauf der erste Saisonsieg in der dritten Bezirksliga-Spielzeit der Vereinsgeschichte? Diese Frage wird heute ab 16 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion beantwortet, wenn der in der Landesliga-Relegation gescheiterte Vorjahres-Vizemeister TSV Ebersberg seine Visitenkarte abgibt.


Die Waginger Fußballer boten zuletzt im Derby beim SB Chiemgau Traunstein keine schlechte Leistung. »Die Niederlage ist mit 0:3 etwas zu hoch ausgefallen, aber unterm Strich war sie verdient«, blickt Trainer Berni Zeif auf den Auftritt im EHG-Sportpark zurück. Vor dem gegnerischen Tor hätte man in der ein oder anderen Situation auch glücklos agiert – »und Tore entscheiden eben Spiele«, betont Zeif, »wenn der Gegner drei macht und du keines, dann stimmt auch das Ergebnis.«

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Was den »Seerosen«-Cheftrainer positiv stimme, sei in jedem Fall die »deutliche Leistungssteigerung« im Vergleich zum vorherigen Derby in Freilassing (2:4). Was nun natürlich fehlt, ist ein Erfolgserlebnis, das es übrigens in der vergangenen Saison gegen die Grün-Weißen aus Ebersberg auch nicht gab. Auswärts verlor man 1:3, zu Hause zog man mit 2:3 den Kürzeren. Eine Art Lieblingsgegner sind die Schützlinge von Trainer Gzim Shala also nicht für die Kicker vom Waginger See.

In personeller Hinsicht sieht es bei den Platzherren so aus, dass Tobias Hösle und Manuel Sternhuber diese Woche nicht trainieren konnten, da sie beruflich unterwegs waren. Michael Fuchs ist wegen seiner Zerrung nach wie vor außer Gefecht. »Diejenigen Spieler, die im Training sind, geben richtig Gas, aber derzeit ist die Personallage etwas angespannt, da auch die 'Zweite' einige Verletzte hat«, erklärt Zeif. Positiv sei natürlich, dass Stammtorhüter Michi Endlmaier wieder voll im Trainingsbetrieb steht »und hoffentlich wieder zu einem unserer Garanten für erfreuliche Ergebnisse wird«, so der Trainer.

Die Nachricht vom Wechsel von Manuel Karlstetter zurück zum Kreisligisten TSV Altenmarkt kam zwar nicht überraschend. »Das macht aber unsere Situation nicht leichter. Der Verlust trifft uns wegen seiner menschlichen und vor allem sportlichen Qualitäten hart«, meint Zeif. Und Defensivmann und Abteilungsfunktionär Stefan Hinterreiter ergänzt: »Dennoch wünschen wir Manuel natürlich alles Gute und eine hoffentlich verletzungsfreie Zukunft.«

Auch die Eberberger sind in den Startlöchern hängengeblieben. Platz elf mit zwei Niederlagen entspricht sicher nicht ihren Ansprüchen. »Trotzdem ist das wohl eine der besten Mannschaften der Liga«, bekräftigt Zeif, »gegen die wir sehr kompakt stehen und extrem aggressiv zu Werke gehen müssen.« Der Trainer fordert von seiner Mannschaft, »dass alle heiß auf den ersten 'Dreier' sein müssen« und hofft auf die »Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer.« cs