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Waging heute nicht mit der Wunschformation

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Wagings Aktivtrainer Bruno Tschoner (links) ist zuversichtlich, dass er mit seiner Mannschaft auch den ASV Au in die Knie zwingen kann. (Foto: Butzhammer)

Nächster Anlauf für die Bezirksliga-Partie zwischen den Kickern des TSV Waging und des ASV Au: Heute (18.15 Uhr) soll endlich im Wilhelm-Scharnow-Stadion der Ball rollen. Die bessere Ausgangsposition hat zweifellos der Neuling, der mit sechs Punkten Vorsprung auf die »Seerosen« den neunten Rang einnimmt. Doch auch die Hausherren stehen aktuell über dem Strich, und da sie – im Gegensatz zu zwei Konkurrenten im Abstiegskampf – noch drei (statt der normalen zwei) Begegnungen absolvieren können, ist der Optimismus groß, dass der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht wird.


Allerdings muss das Waginger Trainerduo Robert Kranich/Bruno Tschoner einige Ausfälle verkraften: So stehen Dennis Baumgartner, der zuletzt sehr gut drauf war, und Stefan Mühlbacher (beide schulisch in Regensburg unterwegs) sicher nicht zur Verfügung, auch der Einsatz von Stefan Mühlthaler ist wegen einer Oberschenkelzerrung höchst unwahrscheinlich.

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»Wir müssen auf uns schauen«

»Egal wie wir letztlich aufgestellt sein werden: Wir müssen auf uns schauen«, fordert TSV-Aktivtrainer Bruno Tschoner. »In den letzten Spielen haben die Ergebnisse auch tatsächlich unsere Leistungen widergespiegelt. Waren wir gut, haben wir gewonnen. Waren wir schlecht wie zuletzt in der ersten Halbzeit in Waldkraiburg, dann haben wir verloren. Wenn wir also unsere Leistung bringen, stehen die Chancen auf einen Dreier bestimmt nicht schlecht.«

Im Vorrundenduell hatte dagegen das Resultat den tatsächlichen Spielverlauf nicht wiedergegeben, klagt Tschoner: »Damals haben wir eines unserer besten Saisonspiele gemacht, sind aber trotzdem mit einer 0:2-Niederlage nach Hause gefahren. Das war schon äußerst bitter.«

Klar, dass sich die Crew um Keeper Manfred Sommerauer und Dauer-Knipser Berni Mühlbacher (15 Saisontore) für die Schlappe vom 31. Oktober mit aller Macht revanchieren möchte. Das dürfte jedoch alles andere als leicht werden gegen die Defensiv-Spezialisten von Trainer Markus Glück – zumal der ASV seit vier Spielen ungeschlagen ist (zwei Siege, zwei Remis) und jüngst auch in der Offensive vermehrt zugeschlagen hat. Das 3:1 über Raubling oder das 5:0 in Hammerau sprechen Bände.

Für den TSV Dorfen geht es um den Klassenerhalt

Zur selben Zeit erwartet der TSV Dorfen den TSV Ottobrunn zu einem Duell, in dem es für die Hausherren noch um Punkte für den Klassenerhalt geht. Die Münchner Vorstädter sind dagegen als Siebter mit satten 41 Zählern sicher.

Alles andere als sicher fühlen dürfen sich der Tabellen-14. TuS Raubling und der Elfte TSV Ebersberg, die heute um 19.30 Uhr im Inntalstadion die Klingen kreuzen. »Nach der unglücklichen Niederlage in Au haben sich unsere Jungs am Sonntag mit dem 3:2-Sieg in Ottobrunn für ihr Engagement belohnt und eine tolle Moral gezeigt«, freute sich Raublings Abteilungsleiter Florian Heller. »Jetzt wollen wir natürlich auch Ebersberg packen.« cs