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Waging beim 1:3 »viel zu passiv«

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Sie konnten diesmal mit ihren Schützlingen nicht zufrieden sein: die Waginger Trainer Robert Kranich (vorn) und Bruno Tschoner. (Foto: Butzhammer)

Mit der gestrigen 1:3 (0:2)-Niederlage beim SV Heimstetten II hat der TSV Waging nicht nur drei Punkte liegen gelassen, sondern zudem einen Konkurrenten im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga Ost aufgebaut. Die Bayernliga-Reserve liegt nun nur noch einen Zähler hinter dem Ensemble von Bruno Tschoner und Robert Kranich.


Allerdings haben die »Seerosen« eine Partie weniger absolviert als der SVH. Auch im Vergleich zu einigen weiteren Konkurrenten sind die Waginger noch ein Spiel im Rückstand – sie haben also alles noch selbst in der Hand. Vor spärlicher Kulisse auf dem Kunstrasen in Heimstetten wirkten die Gäste in der ersten Halbzeit »viel zu passiv«, so Spielertrainer Bruno Tschoner, »da haben wir immer wieder dieselben Fehler gemacht. Das Ärgerliche daran ist, dass wir genau diese Fehler in der Vergangenheit immer wieder angesprochen hatten.«

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Allerdings hatten die Heimstettener auch das nötige Ball- beziehungsweise Schussglück, denn die beiden Treffer von Ali Kartal, mit denen die Gastgeber auf 2:0 davonzogen, erzielt man auch nicht alle Tage. Beim 1:0 (13.) schlug sein Schuss hoch im langen Eck ein – »aus keineswegs einfachem Winkel«, so Tschoner. Und beim 2:0 (29.) zog Kartal geschickt nach innen und jagte das Leder aus 25 Metern unter die Latte. Ein Sonntagsschuss! »Dieses Tor war vor allem deshalb bitter, weil es in einer Phase gefallen ist, in der wir uns eigentlich gefangen hatten«, erklärte der Waginger Spielertrainer.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste alles, um die Sache noch einmal spannend zu machen, wurden jedoch in der 63. Minute wieder auf den Boden der Tatsachen geholt: Nach einem eigenen Freistoß (!) lud man die Hausherren zu einem Konter ein, den Roland Döring zum 3:0 abschloss. Die Waginger ihrerseits hatten zwar auch Möglichkeiten und aussichtsreiche Standards, unter anderem durch Simon Singhammer und Berni Mühlbacher, doch mehr als Ergebniskosmetik war das 1:3 aus Sicht der »Seerosen« dann doch nicht: Niki Maier hatte bei einem schönen Angriff geflankt und Berni Mühlbacher hielt den Kopf zum Endstand hin (80.).

»Insgesamt war das einfach zu wenig«, musste Tschoner zugeben, der nun im Heimspiel gegen den SC Baldham-Vaterstetten (Samstag, 14.30 Uhr) auf ein wesentlich besseres Ergebnis hofft. Übrigens: Wann die Partie gegen den ASV Au nachgeholt wird, ist nach wie vor offen. cs