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Vorfreude bei heimischem Quartett

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Sie gehört zum heimischen Quartett, das bei der JWM teilnehmen darf: Lisa Spark vom SC Traunstein. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Vier junge heimische Biathleten stehen im Aufgebot des Deutschen Skiverbands zur Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide. Die Wettkämpfe in der Schweiz beginnen an diesem Samstag.


Lisa Spark vom SC Traunstein, Franziska Pfnür von der SK Ramsau und Florian Arsan vom SC Vachendorf haben sich zuletzt im tirolerischen Hochfilzen auf die Wettkämpfe vorbereitet. Zum Team dazugestoßen ist auch noch Johanna Puff vom SC Bayrischzell, sie trainiert am Stützpunkt Ruhpolding. Die 17-Jährige wurde aufgrund ihrer guten Leistungen zuletzt bei den Olympischen Spielen der Jugend in Lausanne nachnominiert.

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Betreut werden die Nachwuchsbiathleten vom Schlechinger Andi Birnbacher, der sich um die Mädchen kümmert, und Marco Danz aus Oberhof. Erfahrenste Teilnehmerin ist Franziska Pfnür.

Die 20-Jährige konnte bei Weltmeisterschaften bereits zwei Silber- und eine Bronzemedaille erobern. »Ich weiß natürlich ungefähr, was auf mich zukommt und wie die Rennen ablaufen. Trotzdem bin ich mehr aufgeregt als bei anderen Wettkämpfen, weil es ja doch der Höhepunkt der Saison ist«, sagt Pfnür. »Sportlich erwarte ich mir Rennen, mit denen ich zufrieden bin und wo für mich selber alles klappt«, fügt die Ramsauerin hinzu, die bei den Juniorinnen startet.

Ebenfalls bei den Juniorinnen geht Lisa Spark an den Start. Die 19-Jährige gewann vergangenes Jahr in der Jugendklasse in der Staffel über dreimal sechs Kilometer Bronze.

»Es ist auf alle Fälle ein Vorteil, dass ich das ganze schon mal erlebt habe und mit den Abläufen vertraut bin. Allerdings starte ich jetzt bei den Juniorinnen, und da ist das Niveau weitaus höher«, sagt Spark. Auch sie will das Bestmögliche aus den Rennen herausholen. »Der Fokus liegt bei mir nicht auf dem Ergebnis, sondern darauf, einen guten Wettkampf abzuliefern mit dem ich zufrieden sein kann. Es wäre schön, wenn ich die Leistung abrufen kann, die ich bereits im Training gezeigt habe«, so die 19-Jährige aus Traunstein.

Für Florian Arsan ist es der erste große Auftritt auf internationaler Bühne. Der 19-Jährige gehört wie Spark und Pfnür zur Trainingsgruppe der Bayerischen Landespolizei, die von Tobias Reiter betreut wird. »Die Vorfreude auf meine erste Weltmeisterschaft bei der Jugend ist natürlich sehr groß. Ich will alles geben und in die Top 10 bis 15 laufen. Eine Medaille wäre ein Megaerlebnis«, gibt Arsan zu.

Tobias Reiter freut sich darüber, dass insgesamt vier seiner Sportler bei der JWM dabei sind. Neben den heimischen Athleten hat es nämlich auch Selina Kastl vom SC Neubau mit der Qualifikation geschafft.

»Mir ist wichtig, dass sie ihre guten Trainingsleistungen bestätigen und die Rennen auf diesem hohen Niveau nutzen, um sich weiterzuentwickeln und zu lernen«, gibt ihnen Reiter mit auf den Weg.

Die Jüngste im Bunde ist Johanna Puff vom heimischen Stützpunkt, die bei den Olympischen Spielen der Jugend einen vierten und fünften Platz erreicht hatte. »Ich habe mich mit WM-Zielen wegen der Olympiade noch nicht richtig auseinandergesetzt. Wenn ich meine Leistungen abrufen kann, will ich aber schon im Vorderfeld mitlaufen«, so die 17 Jährige.

Sie will in diesem Jahr auch noch ihr Abitur machen. »Das war von meiner Schule echt super, dass sie mich für die beiden Wettkämpfe drei Wochen befreit hat«, freut sich die Sportlerin. SHu

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