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Vorfreude bei den Lokalmatadoren

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Sie wollen gut mitmischen: Peter Krinninger/Steffi Arsand.

Die dritte ADAC-Voralpenrallye 200 und Historic findet am morgigen Samstag statt. Der Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus den Motorsportclubs MSC Priental, MSC Freilassing und SFG Trostberg-Kienberg, liegen bis dato insgesamt 78 Nennungen von Rallye-Teams aus Ober- und Niederbayern, Schwaben und aus Österreich vor. Genannt haben auch die Gesamtsieger von 2013 Florian Stix/Harald Brock (Bernau/Meinerzhagen) auf Mitsubishi Evo IX.


Gut vertreten sind auch die Lokalmatadoren. Besonders motiviert geht dabei Peter Krinninger aus Wimpasing (bei Vachendorf) an den Start: Krinninger war im Alter von 18 bis 30 Jahren regelmäßig Rallyes gefahren, dann folgte eine Pause. Vor gut drei Jahren beendete er diese, war im Vorjahr im Historic-Feld dabei und fuhr erst im September 2013 bei der Kathrein-Rallye wieder eine »scharfe« Rallye, das heißt auf Bestzeit.

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Dies tut er auch in dieser Saison, in der er mit seiner neuen Beifahrerin Steffi Arsand (Siegsdorf) schon beim Rallyesprint in Hutthurm Rang 4 in der Klasse erreicht hatte, ehe es in Tiefenbach nach einem Unfall einen Ausfall gab.

Bei der Voralpenrallye wollen Krinninger/Arsand wieder angreifen. Der Opel Kadett C City (Baujahr 1975) hat rund 240 PS. Auf der langen Geraden bei Grabenstätt »erreichen wir bis zu 180 Stundenkilometer, aber andere, die mehr PS und eine andere Übersetzung haben, kommen da schon auf gut 200 Stundenkilometer«, so Krinninger.

Mächtig Gas geben wollen von den Lokalmatadoren unter anderem Wolfgang Irlacher/Jaana Kuhnlein (Surberg/Rimsting), Florian Auer/Elke Irlacher (Ainring/Surberg), die für ihren »grünen Golf« weithin bekannten Max Stadler/Mike Bonhage (Prien/Rimsting), Dirk Hartmann/Michael Redszus (Obing/Schnaitsee), Manfred Seidl/Andrea Loher (Nußdorf/Außernzell) und der Teisendorfer Max Kern. Auch Petra Chemnitz (Obing), die als Beifahrerin mit Pilotin Christine Dietl (Erl) ein reines Damenteam bildet, hofft auf flotte Fahrten.

Das Rallye-Zentrum befindet sich bei der Firma Gienger in Erlstätt. Nach der technischen Abnahme am heutigen Freitag (ab 17 Uhr) starten dort am morgigen Samstag ab 11 Uhr die Teilnehmer der Historic-Wertung zu den Wertungsprüfungen in Grabenstätt. Hier geht es darum, die vorgegebene Strecke mit einer möglichst konstanten Geschwindigkeit zu absolvieren.

Ab 12.31 Uhr fahren dann die Teilnehmer der Rallye 200 von gleicher Stelle zu den drei Wertungsprüfungen, die je zweimal befahren werden. Für Rallye-Fans sind Zuschauerpunkte in Teisendorf-Grafenberg (ab 13.04 bzw. 15.52 Uhr), in Bergen-Gutharting, Höring und Rumgraben (ab 13.46 bzw. 16.34 Uhr) sowie Grabenstätt-Tüttensee, Zeiering und Einharting (ab 14.15 bzw. 17.03 Uhr) eingerichtet.

Ab 17.22 Uhr werden die Bestzeit-Piloten mit ihren Boliden in Erlstätt erwartet. Die Siegerehrung findet ab ca. 19 Uhr in den Räumen der Firma Gienger statt.