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Vorfreude aufs »WM-Heimspiel« am Nürburgring

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Er ist auch an diesem Wochenende wieder voll in Fahrt: Der Obinger Motorradrennfahrer Markus Reiterberger. Der Spitzenreiter der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Superbike-Klasse geht als Wildcard-Pilot bei den Rennen der Superbike-Weltmeisterschaft am Nürburgring an den Start. (Foto: foto-art-arno)

Große Vorfreude herrscht beim Obinger Motorradrennfahrer Markus Reiterberger auf das kommende Wochenende: Da darf sich der 19-Jährige beim Lauf zur Superbike-WM auf dem Nürburgring dank einer Wildcard mit der Weltspitze in seiner Klasse messen.


In der Internationalen Deutschen Meisterschaft hat der junge Sportler gleich in seiner ersten Saison in der Kategorie Superbike die Führung inne, der Lohn ist nun der Einsatz am Nürburgring.

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Der Pilot des Teams van Zon Remeha BMW war zu Beginn dieser Woche noch bei Tests am Hockenheimring, doch diese »waren leider verregnet«, berichtet er. Da er mit seiner Maschine aber heuer bereits zuvor je einmal in Hockenheim und einmal in Zolder testen konnte, sei das »nicht so schlimm.«

Auch vom Technischen her fühlt sich Reiterberger gut gerüstet, denn seine Superbike-Maschine unterscheidet sich nicht allzu sehr von den in der WM fahrenden Motorrädern. »Ich habe zwar keine Werkselektronik, sondern nur eine Standardelektronik – aber die ist gut abzustimmen, deshalb kann ich nicht genau sagen, ob das wirklich ein Nachteil ist«, so Reiterberger.

Ein konkretes Ziel will er nicht nennen, unter anderem deshalb, weil das Wetter in der Eifel für seine Tücken bekannt ist und es zu einer »Reifenlotterie« kommen könnte.

Erstes Ziel wäre es, im ersten Zeittraining am Samstag sowie im zweiten am Sonntag eine so gute Zeit zu schaffen, dass er an der »Superpole 1« teilnehmen kann. Hier dürfen die 15 Schnellsten des Zeittrainings mitfahren; nach 14 Minuten scheiden die drei schwächsten des Durchgangs aus; in der »Superpole 2« kämpfen zwölf Minuten lang zwölf Piloten um den Einzug in die Superpole 3. In dieser zehnminütigen Trainingssitzung sind dann noch neun Fahrer dabei, die die Startplätze 1 bis 9 unter sich ausmachen.

Und ein guter Startplatz wäre wichtig für die zwei Rennen am Sonntag (Start 12 Uhr und 15.30 Uhr/je 20 Runden/Gesamtdistanz 102,740 Kilometer pro Rennen).

Der erste Lauf wird live in Eurosport übertragen, der zweite live in Eurosport 2.

Als weitere Rennserien sind am Nürburgring unter anderem die WM Supersport, die Klasse Superstock 600 und auch der Superstock-FIM-1000-Cup vertreten. Im FIM-1000-Cup-Wettbewerb – einer Art inoffizieller U-24-Europameisterschaft – war Reiterberger im Vorjahr Gesamtsechster geworden. who