weather-image
28°

Vorfreude auf das Verfolgerduell

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Verbissene Zweikämpfe werden sie sich auch diesmal wieder mit ihre Gegenspielern liefern: Ottings Christoph Seehuber (links) und der Kayer Christoph Stockhammer. (Foto: Weitz)

Die halbe Liga im Abstiegskampf, mindestens drei Vereine mit guten Aussichten auf den zweiten Platz, der zur Aufstiegs-Relegation berechtigt: Das prägt derzeit das Geschehen in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV. Hinzu kommt, dass durch witterungsbedingte Spielabsagen und Spielabbrüche die Tabelle auch ein »schiefes« Bild zeigt – erst 13 Partien hat der FC Bischofswiesen absolviert, deren 17 der TSV Traunwalchen und Surheim.


Der FC Bischofswiesen und der TSV Berchtesgaden waren besonders die Leidtragenden der jüngsten Wetterverhältnisse. Auf ihren Kunstrasenplätzen mussten die Heimspiele gegen den SV Kay (TSV) und Weildorf (FCB) abgebrochen werden, weil das Schneetreiben dazu führte, dass die Markierungslinien nicht mehr zu sehen waren. Die Folge war für Bischofswiesen ein unangenehmes Kuriosum: Der FCB hat im Jahr 2015 eine makellose Bilanz (ein 3:2-Sieg gegen Kay) und fiel dennoch vom 11. Platz zur Winterpause auf einen Abstiegs-Relegationsplatz zurück (12./16 Punkte). Drei Punkte beträgt allerdings nur der Abstand zu Rang 7. Diesen nimmt die DJK Otting ein, die zuletzt den SV Ruhpolding mit 1:0 bezwang und am Samstag um 15 Uhr beim FCB gastiert.

Anzeige

Zur gleichen Stunde treffen der TSV Fridolfing (8./18) und der SV Laufen (9./18) aufeinander. Hier geht es für beide Mannschaften darum, für den Ligaverbleib zu punkten. Fridolfing gewann das Hinspiel mit 3:1, und daran wollen die Schützlinge von Manuel Schild anknüpfen. Zuletzt zeigten sie beim 4:5 in Traunwalchen großen Kampfgeist. Dort wurden Josef Pallauf und Manuel Heinz mit Rot des Feldes verwiesen und fehlen diesmal.

Ebenfalls am Samstag um 15 Uhr empfängt der SC Inzell (6./23) den TSV Traunwalchen (4./29). Die Hausherren haben in diesem Jahr erst eine Partie bestreiten können und beklagen daher mangelnde Wettkampfpraxis. Rein theoretisch könnten die gastgebenden Schützlinge von Jürgen Biermaier noch auf Rang 2 hoffen – doch die Chancen sind eher gering. Biermaier hat inzwischen auch seine Zusage für die nächste Saison gegeben.

Das große Verfolgerduell um Rang 2 findet allerdings am Samstag erst um 17 Uhr statt: Da empfängt der SV Kirchanschöring II (3./30) den SV Kay (2./33), der eine Partie mehr als der SVK II absolviert hat. »Natürlich wissen wir, dass das die direkte Möglichkeit ist, dass wir mit einem Sieg alles selbst in der Hand haben – aber da wird noch nichts entschieden«, betont SVK-II-Spielertrainer Bruno Tschoner. »Das sind zwei gute Mannschaften mit einem Plan, die sich über 90 Minuten lang nix schenken werden«, verspricht er eine attraktive Begegnung. Und er hofft auf eine gute Kulisse, denn »vom Spiel unserer 'Ersten' zuvor werden sicherlich einige dableiben, und aus Kay werden auch einige Fans anreisen.« Im Hinspiel (1:0 für Kay) »haben wir uns wirklich gut präsentiert haben, aber Kay war einfach ausgebuffter«, so Tschoner.

Ein wenig auf Rang 2 schielen kann auch noch der TSV Berchtesgaden (5./25), der am Samstag (16 Uhr) beim TSV Waging II (14./9) gastiert. Doch die Waginger wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen – und da auch sie nach ihrer eigenen »Ersten« am Ball sind, wollen sie sicher auch vor dem neuen Cheftrainer der Bezirksliga-Elf, Werner Lorant, einen guten Eindruck hinterlassen ...

Spannung vor dem Duell in Weildorf

Zwei Begegnungen stehen am Sonntag auf dem Programm. Und während es um 16 Uhr zwischen der DJK Weildorf (11./17) und dem BSC Surheim (10./18) ein spannendes Duell um Punkte für den Klassenerhalt geben dürfte, sind eine Stunde zuvor in Saaldorf die Rollen klar verteilt. Gastgeber SV Saaldorf (1./43) hat in bislang 16 Spielen 14 Siege gelandet, Gast SV Ruhpolding (13./9) nur zwei Dreier geholt. Alles andere als ein Heimsieg des Spitzenreiters (Heimbilanz 8-1-0) wäre eine Sensation.

Zumal die Gäste durch Spielabsagen aus dem Rhythmus gekommen sind. Trainiert wurde in der Halle, beim SV Laufen, »und bei Testspielen haben wir die jeweiligen Gegner gebeten, dass wir eine Stunde vorher schon auf ihren Platz konnten«, so SVR-Abteilungsleiter Peter Plenk – nun hofft er, dass sich dies bald auszahlt. who